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Redaktionelle Anzeige | Powered by TK published: 30.10.2007
Leistungssport
Höher, schneller, weiter
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Ob Tour de France, Olympische Spiele oder Fußball-WM: Wir sind fasziniert von körperlichen Höchstleistungen und feiern unsere Helden. Sportler sind genauso populär wie Film- oder Rockstars, doch Erfolg, Ehre, Anerkennung und Geld bilden nur die eine Seite der Medaille. Mehr als zehn Jahre tägliches Training, immer wieder die gleichen Bewegungsabläufe, ein hohes Verletzungsrisiko und schließlich die Unzufriedenheit mit sich selbst, wenn die Leistung nicht stimmt – auch das ist Leistungssport.

Zwei Seiten einer Medaille
Für den einen gilt „Sport ist Mord!“, für manch anderen ist ein Tag ohne Bewegung ein verlorener Tag. Die meisten betreiben Freizeit- bzw. Breitensport einfach zum Spaß an der Freude, um sich mit anderen zu treffen, sich zu entspannen, zu erholen, einen Ausgleich zur Schule zu haben oder um etwas für die Gesundheit zu tun.

Wer Leistungssport betreibt, muss Disziplin und Nervenstärke mitbringen, für das oft tägliche Training, den Ehrgeiz, hohe Leistungen zu erzielen und dafür, bei Wettkämpfen auf den Punkt genau die erforderliche Leistung abzurufen. Das Ziel: an die eigenen Grenzen gehen, Urkunden und Pokale einheimsen, Rekorde brechen oder sogar Geld mit dem Sport verdienen.

Leistungsport zu betreiben heißt, dass man sich klare Ziele setzt und auf diese hinarbeitet. Er stärkt die Konzentrationsfähigkeit und das Durchhaltevermögen. Der Sport gibt Sinn und Halt, fördert den Sportler also in seiner ganzen Entwicklung. Leistungssport hat viele Vorteile – wenn man gut betreut und nicht „verheizt“ wird.

Beste Vorraussetzungen
Entscheidet man sich für einen Leistungssport, sollte man zwei ganz wesentliche Voraussetzungen erfüllen: Talent und eine besondere Neigung und Liebe für die gewählte Sportart. Denn oft müssen Sportler an ihre körperlichen und geistigen Grenzen gehen. Mit Spaß, Begeisterung und Begabung fällt das natürlich leichter.

Für alle Sportarten gilt: Wer erfolgreich sein will, muss regelmäßig und häufig trainieren, circa vier bis später sogar 14 Mal pro Woche. Die Einheiten werden vom Trainer geplant und die Leistungen regelmäßig bei Tests und Trainingswettkämpfen kontrolliert. Auch die Ernährung sollte auf das Trainingsziel ausgerichtet sein – beispielsweise zum Muskelaufbau oder bei der Wettkampfvorbereitung. Sie muss ausgewogen sein und die wichtigsten Nährstoffe enthalten.

Natürlich sollte man körperlich gesund und für einen Sport geeignet sein, um ihn intensiv zu betreiben. Daher ist eine vorherige Untersuchung durch einen Sportarzt wichtig sowie regelmäßige ärztliche Kontrollen zwischendurch.

Spielerisch aufbauen
Kinder und Jugendliche dürfen beim Sport nicht wie kleine Erwachsene behandelt werden, da der Bewegungsapparat noch nicht voll ausgebildet und daher nicht so stark belastbar ist. Ein intensives Training vor dem 12. Lebensjahr kann daher schaden. Erst ab der Pubertät sollte man auf Leistung trainieren. Bis zur Pubertät werden die Grundlagen geschaffen: Wichtig sind in dieser Zeit spielerische Übungen zur Koordination, Kräftigung und Ausdauer. Außerdem sollte man sich nicht zu früh auf eine Sportart spezialisieren, um den Körper nicht einseitig zu schulen. 15 bis 20 Jahre lang wird ein Leistungssportler aufgebaut, bis er seinen Leistungshöhepunkt erreicht. Die Intensität des Trainings wird also über Jahre hinweg gesteigert.

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Leistung allein genügt nicht. Man muss auch jemanden finden, der sie anerkennt.

Marcel Mart

…dass ein Känguru nicht springen kann, solange sein Schwanz nicht den Boden berührt?
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