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published: 05.11.2006
Kino-Tipp
"Snow Cake"
"Snow Cake" ist mit Stars wie Sigourney Weaver, Alan Rickman und Carrie-Anne Moss erstklassig besetzt. (Foto: Kinowelt)
"Snow Cake" ist mit Stars wie Sigourney Weaver, Alan Rickman und Carrie-Anne Moss erstklassig besetzt.
(Foto: Kinowelt)
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www.snowcake.kinowelt.de

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Alex (Alan Rickman) ist gerade erst in Kanada angekommen. An einer Raststätte lernt er die junge Vivienne (Emily Hampshire) kennen, die eine Mitfahrgelegenheit sucht. Also nimmt er die 19-Jährige in seinem Leihwagen mit und fährt mit ihr durch das winterliche Ontario. Doch kurz nach Beginn der Fahrt rammt ein Lastwagen mit überhöhter Geschwindigkeit den Wagen. Während sich Alex aus dem Autowrack befreien kann, können die eintreffenden Rettungskräfte nur den Tod von Vivienne feststellen. Von Schuldgefühlen geplagt macht sich Alex auf den Weg zu Viviennes Mutter Linda. In einem verschneiten Dorf wird er fündig. Doch irgendwas ist an Linda (Sigourney Weaver) merkwürdig. Die Nachricht vom Tod ihrer Tochter nimmt sie fast gleichgültig zur Kenntnis. Alex beschließt deshalb, ein paar Tage bei Linda zu bleiben. Wie er bald herausfindet, ist Linda Autistin und kann deshalb ihre Trauer nicht zeigen. Immer mehr nimmt Alex an ihrem Leben teil und beginnt zudem eine Affäre mit der schönen Nachbarin Maggie (Carrie-Anne Moss). Linda lebt unterdessen weiter in ihrer eigenen Welt, die Alex beobachtet. Fasziniert und ein wenig belustigt schaut er Linda dabei zu, wie sie in ihrem Garten mit vollem Genuss den frischen Schnee isst. So findet endlich auch der 50-Jährige die Zeit, über sein eigenes Leben nachzudenken. Denn in England wurde er erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen. Dort saß er eine Haftstrafe wegen Mordes ab….

Die Tramperin Vivienne (Emily Hampshire) am Rastplatz in Ontario. (Foto: Kinowelt)
Die Tramperin Vivienne (Emily Hampshire) am Rastplatz in Ontario.
(Foto: Kinowelt)
Mit „Snow Cake“ gelingt Regisseur Marc Evans ein einfühlsamer Film über das Leben und den Tod zugleich. Nicht nur die glanzvolle Leistung von Sigourney Weaver ("Alien", "Gorillas im Nebel") als Autistin macht den Film sehenswert, sondern auch ein guter Alan Rickman (Professor Snape in der "Harry Potter"-Reihe). In dem Film, der die diesjährige Berlinale eröffnete, ist eine gehörige Portion lebensnahe Erfahrung eingebunden. Kein Wunder: Drehbuchautorin Angela Pell ist selber Mutter eines autistischen Kindes.

Großbritannien/Kanada 2005 - Regie: Marc Evans - Darsteller: Alan Rickman, Sigourney Weaver, Carrie-Anne Moss, Emily Hampshire, James Allodi, David Fox, Jayne Eastwood - FSK: ab 6 Jahren, Verleih: Kinowelt

[Jörg]
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Leistung allein genügt nicht. Man muss auch jemanden finden, der sie anerkennt.

Marcel Mart

…dass ein Känguru nicht springen kann, solange sein Schwanz nicht den Boden berührt?
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