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Redaktionelle Anzeige | Powered by TK published: 17.11.2006
Der mobile Suchtberater
Suchtmobil
Die Techniker Krankenkasse unterstützt das Projekt von Wolfgang Kiehl.
Die Techniker Krankenkasse unterstützt das Projekt von Wolfgang Kiehl.
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Die TK

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Mit seinem Suchtmobil hilft Wolfgang Kiehl Jugendlichen, die Drogenprobleme haben. Kaum einer könnte das besser, denn Kiehl war viele Jahre selbst abhängig und weiß deshalb, wovon er redet. Die TK unterstützt das Projekt.

Hast du schon mal Alkohol getrunken oder eine Zigarette geraucht? Oder kennst du jemanden in deinem Freundes- und Bekanntenkreis, der das ab und zu tut? Dann geht’s dir so wie vielen Jugendlichen in Deutschland. Alkohol und Tabak gehören in unserer Gesellschaft einfach dazu. Und das erste Bier, die erste Zigarette probieren viele bereits im Teenageralter. Ist ja auch nichts dabei. Oder?

Manchmal eben doch. Für Wolfgang Kiehl war die erste Zigarette der erste Schritt in eine Suchtkarriere, die ihn an den Rand des Abgrunds trieb: „In der 5. Klasse ging es los mit dem Rauchen. Ich hatte große Probleme mit meinen Eltern, mit der Schule, konnte aber nicht darüber reden.“ Stattdessen sollte die Zigarette als Problemlöser herhalten. Das funktionierte allerdings nicht.

Dem Tabak folgten später Alkohol, Marihuana, LSD, Kokain: kaum eine Droge, die Kiehl nicht ausprobiert hat. Schließlich kam auch noch Heroin dazu. Das Heroin wurde zu Kiehls einzigem Lebensinhalt: „Es dreht sich alles nur noch um den Suchtstoff. Das soziale Umfeld bricht weg. Man ist nur noch damit beschäftigt, Geld für die Droge zu besorgen.“ Geld besorgen – das bedeutete in Kiehls Fall Diebstahl. Sechs Jahre lang klaute er, um seine Sucht zu finanzieren. Irgendwann landete er sogar im Gefängnis. Erst in der Untersuchungshaft und nach einer anschließenden Langzeittherapie kam Kiehl von den Drogen los.

Heute beschäftigt sich Wolfgang Kiehl wieder mit Drogen. Aber anders als früher. Er gibt seine Erfahrungen weiter. Erfahrungen mit der Sucht, mit dem Rausch, vor allem mit dem Elend, das die Drogen mit sich bringen. Er hat den Verein Suchtmobil e.V. ins Leben gerufen, um Jugendliche davon abzuhalten, den gleichen Weg zu gehen, den er gegangen ist.

Deshalb erzählt er seine Geschichte, hält Vorträge an Schulen und beantwortet Fragen wie: Woran kann ich erkennen, ob ich suchtgefährdet bin? Kann man von Cannabis süchtig werden? Wie schaffe ich es, mit dem Rauchen aufzuhören? Seine Schulvorträge bietet Wolfgang Kiehl für die Klassen 7 bis 12 an. Sein Vorteil: Er weiß wovon er spricht, denn er hat am eigenen Leib erfahren, was Drogensucht bedeutet: „Ich rede nicht um den heißen Brei herum. Bei meinen Vorträgen wird Tacheles geredet, aber ohne den erhobenen Zeigefinger.“

Wenn Du eine Frage an Wolfgang Kiehl hast oder mehr über das Projekt Suchtmobil erfahren möchtest: Unter Suchtmobil e.V. gibt es eine Online-Beratung und weitere Infos. Dort können auch Schulen Vorträge mit dem mobilen Suchtberater buchen – vielleicht ja auch Deine Schule.

[TK]
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Leistung allein genügt nicht. Man muss auch jemanden finden, der sie anerkennt.

Marcel Mart

…dass ein Känguru nicht springen kann, solange sein Schwanz nicht den Boden berührt?
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