Als sich Sir Edmund Hillary und sein Träger Tenzing Norgay am 29. Mai 1953 auf den Gipfel des höchsten Bergs der Welt kämpften, war das der Beginn der Erschließung des Everest. Weit über 2000 Bergsteiger aus aller Welt haben inzwischen den Weg zum Gipfel des Mount Everest zurückgelegt, darunter Blinde und Beinamputierte. Trotzdem gehört die Besteigung des Mount Everest ohne Zweifel zum absoluten Höhepunkt eines Bergsteigerlebens. Auch wenn sich in den letzen Jahren ein gewisser Everest-Tourismus ausgebreitet hat, ist der Weg zum 8.844 Meter hohen Gipfel des Himalaya-Riesen für jeden erfahrenen Bergsteiger eine große Herausforderung. Nicht nur konditionell müssen die Männer und Frauen auf der Höhe sein, auch die Logistik einer solchen Expedition stellt alle Beteiligten vor große Aufgaben. Die umfangreiche Ausrüstung, die professionelle Bergsteiger heute für einen Gipfelsturm benötigen, wird mit Hubschraubern ins Basislager am Berg transportiert. Erst dann kann mit Hilfe der Träger, den Sherpas - meist zähe Ureinwohner der rauen Berglandschaft - der beschwerliche Aufstieg begonnen werden. Doch ob eine Expedition nach tagelangen Kletterpartien tatsächlich auf dem Gipfel ankommt, hängt nicht alleine von Kondition und Organisation ab. Auch Wind und Wetter müssen mitspielen, damit sich Bergsteiger einen Lebenstraum erfüllen können: Einmal auf dem Gipfel des höchsten Bergs der Welt stehen....
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| Beim "Mushroom Rock" auf rund 8600 Metern sind die Bergsteiger fast am Ziel. |
| (Foto: ZDF/SF, Thomas Ulrich) |
In einer siebenteiligen Dokumentation begleitet ein Filmteam eine deutsch-schweizerische Expedition auf den Gipfel zum Mount Everest. Im Mittelpunkt stehen dabei der Schweizer Norbert aus dem Wallis, Markus, der eigentlich Chirurg ist, Veronika, die sich von ihrer künstlichen Herzklappe nicht bremsen lässt und das Ehepaar Madeleine und Oliver aus Nyon. Der Filmemacher Otto C. Honegger dokumentiert in seinem Film nicht nur die umfangreichen Vorbereitung der Teilnehmer in Europa, sondern zeigt auch, wie die Bergsteiger in der rauen Berglandschaft des Himalaya an ihre Grenzen stoßen.
Die restlichen Teile von „Everest“ zeigt 3sat im Rahmen seiner Themenwoche „Eiswelten“ vom 14. bis zum 19. Januar jeweils um 18.00 Uhr.
„Everest“, 13.01., 18.00 Uhr; 3sat