Alain Degas wird bei einen Unfall schwer verletzt. Mittels intelligenter Kleidung, die die wichtigsten Körperfunktionen wie Atemfrequenz und Herzschlag überwacht, erhält er schnell medizinische Hilfe. Ein fliegender Krankenwagen, der den Verletzen durch Funksignale seiner Kleidung ortet, bringt ihn ins Krankenhaus. Schnell ist eine Diagnose möglich: Ein Haarriss an seiner künstlichen Herzpumpe macht eine Herztransplantation unausweichlich. Doch auf ein Spenderherz ist Degas nicht angewiesen. Das neue Organ wird einfach aus seinen eigenen Zellen geklont. Statt anstrengender Krankengymnastik helfen ihm an Computerchips gekoppelte Elektroden wieder auf die Beine.
Was sich anhört wie die Version einer perfekten Welt, könnte schon in 50 Jahren Realität sein. Der rasante Fortschritt in der Genforschung und Medizintechnik macht es vielleicht schon in wenigen Jahren möglich, dass Mediziner fast jede Krankheit und jede Verletzung theoretisch heilen können. Schon jetzt können Gewebeteile und einfache Organe aus menschlichen Zellen gezüchtet werden.
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| So könnte ein Krankenhaus in der Zukunft für Nichtversicherte aussehen. |
| (Foto: ZDF/Michael Boehme) |
Mit einer gelungenen Kombination aus dokumentarischem Material und fiktionalen Szenen präsentiert die dreiteilige Dokumentationsreihe eine Vision des menschlichen Alltags im Jahre 2057. Im Mittelpunkt der ersten Folge steht der Mensch. Experten verschiedener Disziplinen beleuchten sowohl die Konsequenzen der zunehmenden Vernetzung des persönlichen Umfelds als auch die Chancen und Gefahren von Genforschung und Robotik. Dabei macht der Film noch etwas deutlich: Die Medizin der Zukunft wird nur den Menschen helfen, die sie sich auch leisten können....
"2057 – Unser Leben in der Zukunft", 17.03. 20.45 Uhr Arte