Der Titel des Albums ist bei Mika Programm: Ein farbenfroher Mix aus Texten, die man nicht immer all zu ernst nehmen sollte. Dazu kommt eine Stimme, die an den Gesang der Scissor Sisters erinnert.
Bereits die erste Single-Auskopplung „Grace Kelly“, die in England auf Platz eins landete, liefert dem Hörer einen Vorgeschmack auf das, was ihn noch erwartet. Der Titel „Lollipop“ erinnert stark an eine Kindergarten-Party im besten Sinne, was vor allem an dem Kinderchor zum Schluss liegt. Der Text allerdings handelt von den Schattenseiten einer Beziehung.
Bei dem Song „My Interpretation“ geht es auch melodiös etwas ernster zu. Mikas Stimme klingt hier wesentlich ruhiger und zeigt, dass er noch mehr drauf hat als die Bee-Gees-Tonlage. Das beweist auch „Any Other World“, bei dem außer ein paar Streich-Instrumenten und Chören nur sein gefühlvoller Gesang zu hören ist. Die Nummer ist im Gegensatz zu den anderen sehr melancholisch und auch textlich ernster. In diese Kategorie gehört auch das letzte Stück des Albums, „Happy Ending“. Schließlich darf auch bei Mika ein Titel über das Ende einer Liebe nicht fehlen.
Am meisten für Wirbel sorgt wohl „Billy Brown“. Der Text handelt von einem Mann, der ein gewöhnliches Leben mit seiner Frau, seinen zwei Kindern und einem Hund führt. Eines Tages verliebt er sich allerdings in einen anderen Mann.
Mit diesem Album ist dem Newcomer ein bunter Mix aus Pop und Disco gelungen, der einfach, denn anders kann man es nicht sagen, verrückt klingt.
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