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| Der Bratapfel ist ein schmackhaftes und gesundes Gericht, das sich besonders in der Vorweihnachtszeit großer Beliebtheit erfreut |
| (Foto: Public Address) |
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Der Bratapfel ist ein traditionelles Wintergericht, das einer Sage zufolge ursprünglich am Nikolaustag serviert wurde. Die Früchte sollten die Menschen an Goldklumpen erinnern, die der Heilige Nikolaus armen Leuten schenkte. Heutzutage kredenzt man ihn glücklicherweise in der gesamten kalten Jahreszeit. Die Techniker Krankenkasse stellt euch das leichte Dessert vor.
Gesunde Schlemmerei[/h]Im Gegensatz zu vielen anderen winterlichen Schlemmereien ist der Bratapfel nicht nur lecker, sondern auch gesund und nahrhaft. Mit seinem hohen Vitamin-C-Gehalt schützt er wirksam vor Erkältungen. Außerdem liefert er wichtige Ballaststoffe, die unter anderem dafür sorgen, dass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt.
Heilkraft der GewürzeDie Gewürze und Nüsse, die dem Bratapfel beigefügt werden, vereinen weitere gesunde Eigenschaften: So senkt beispielsweise Zimt den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, während Kardamom und Gewürznelken die Verdauung fördern.
Nüsse und Mandeln enthalten Vitamin B, Mineralstoffe und viele ungesättigte Fettsäuren. Wegen ihres hohen Fettgehalts sollten sie allerdings in Maßen genossen werden. Zum Süßen solltet ihr euch vor allem auf Fruchtzucker, Süßstoff oder Honig beschränken, auch getrocknete Früchte, wie Rosinen oder Aprikosen, verleihen dem Bratapfel einen süßlicheren Geschmack.
Altes HausmittelZu guter Letzt wird dem Bratapfel eine heilende Wirkung bei Halsschmerzen und Heiserkeit nachgesagt. So sollen mit Honig beträufelte, lauwarme Äpfel dazu beitragen, die kratzigen Beschwerden schnell wieder loszuwerden.
Und so geht’s:Der klassische Bratapfel wird aus festen und säuerlichen Apfelsorten wie beispielsweise dem Boskop zubereitet. Das Kerngehäuse wird aus dem ungeschälten Apfel ausgestochen. An seine Stelle drückt ihr ein Gemisch aus Konfitüre, Nüssen, Rosinen und Wintergewürzen wie beispielsweise Zimt und Nelken. Nach Belieben könnt ihr ihn auch mit Mandeln oder Zimt bestreuen und dann bei 180 Grad so lange backen, bis die Schale aufplatzt.
Müsli-VarianteBei der Füllung sind der Fantasie übrigens keine Grenzen gesetzt. Der Bratapfel schmeckt beispielsweise auch, wenn ihr ihn mit einem Eiweiß-Müsli-Mix füllt. Dafür schlagt ihr pro Apfel ein Eiweiß steif, schmeckt es mit Süßstoff und Zimt ab und zieht anschließend einen Esslöffel Müsli unter. Das Ganze so lange backen, bis die Füllung fest wird.
[TK]
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