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Redaktionelle Anzeige | Powered by TK published: 16.01.2008
Sicher auf der Piste
Wedeln über den Wolken
Auch beim Skifahren ist Schutzkleidung wichtig (Foto: Public Address)
Auch beim Skifahren ist Schutzkleidung wichtig
(Foto: Public Address)
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Die TK

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Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und mit Schnee beladene Tannenwälder – davon träumt zu Jahresbeginn wohl jeder Skifahrer.
Vor einer gigantischen Gebirgskulisse genussvoll die Pisten hinunter zu wedeln ist nicht nur ein tolles Naturerlebnis, sondern auch eine enorme körperliche Herausforderung. Damit ihr die Tage im Schnee gesund und munter übersteht, berät euch die TK, worauf ihr achten solltet.

Ausgewogener Start in den Tag
Skifahren beansprucht viele verschiedene Muskelpartien eures Körpers. Neben Oberkörper und Schultern werden insbesondere die Beine gefordert. Damit euch schwindende Kräfte keinen Strich durch die Rechnung machen, solltet ihr unbedingt mit einem ausgewogenen Frühstück in den Tag starten.

Gönnt euch beispielsweise ein Vollkornmüsli mit Trockenfrüchten und frischem Obst, dazu ein großes Glas Milch und einen Joghurt. Wer es etwas deftiger mag, dem schmeckt vielleicht Roggenvollkornbrot mit Frischkäse, Kräutern und einem Frühstücksei.

Kalte Muskeln reißen schneller
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, sich vor der ersten Abfahrt anständig aufzuwärmen. Wer mit kalten Muskeln auf die Piste geht, nimmt ein hohes Verletzungsrisiko inkauf. Um euren Kreislauf etwas in Schwung zu bringen, hüpft ein bisschen auf und ab oder lauft ein paar Minuten auf der Stelle. Dehnungsübungen sind erst sinnvoll, wenn eure Muskeln warm sind. Dann könnt ihr euch beispielsweise in die Hocke setzen und etwas wippen oder die typischen Wedel-Bewegungen machen.

Wollt ihr euch optimal auf die Skisaison vorbereiten, beginnt am besten schon sechs bis acht Wochen vorher mit dem Training. In vielen Sportvereinen oder Volkshochschulen wird im Winter auch Skigymnastik angeboten, bei der die betroffenen Muskelgruppen aufgebaut werden.

Optimal ausgerüstet
Egal, wie sicher ihr euch auf euren Skiern oder dem Snowboard fühlt, ihr solltet nie vergessen, dass diese Sportarten ein extrem hohes Verletzungsrisiko bergen. Angesichts der schnellen Geschwindigkeiten, vereisten oder bevölkerten Pisten und niedrigen Temperaturen ist eine gute Ausrüstung unverzichtbar.
Vor einer gigantischen Gebirgskulisse die Pisten hinunter zu wedeln ist ein tolles Naturerlebnis (Foto: Public Address)
Vor einer gigantischen Gebirgskulisse die Pisten hinunter zu wedeln ist ein tolles Naturerlebnis
(Foto: Public Address)
Lasst die Kanten eurer Skier unbedingt vor dem ersten Benutzen in einem Fachgeschäft schleifen, sodass ihr beim Drehen weniger Kraft aufbringen müsst. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Bindung der Skier: Sie sollte sich bei einem Sturz unbedingt öffnen, damit eure Gelenke nicht durch die sperrigen Bretter verdreht werden. Auch Skischuhe und -stöcke sollten genau auf euch abgestimmt sein.

Schutzhelme sind übrigens schon lange nicht mehr out - und selbst Profis tragen Helme auf der Piste, und das mit gutem Grund. Bei einem Sturz ist besonders der Kopf ungeschützt, sodass es bei den hohen Geschwindigkeiten schnell zu Gehirnerschütterungen oder Schlimmerem kommt. Snowboarder sollten sich zusätzlich auch noch Protektorenhandschuhe zulegen, da besonders die Handgelenke bei Stürzen oft beansprucht werden.

Das Zwiebelprinzip
Neben einer anständigen Ausrüstung ist auch die richtige Bekleidung für einen Skifahrer wichtig. Bei körperlicher Anstrengung schwitzt man leicht und kühlt bei frostigen Temperaturen umso schneller aus.

Jacke und Skihose sollten unbedingt wind- und wasserdicht sein, auch auf eine Mütze und Handschuhe solltet ihr nicht verzichten. Um sich warmzuhalten empfiehlt sich das so genannte Zwiebelprinzip, bei dem ihr mehrere Schichten übereinander anzieht, zwischen denen sich dann die Wärme speichert. Besonders bei der Unterwäsche ist es wichtig, dass das Material den Schweiß vom Körper ableitet.

Gut eignet sich dafür spezielle Funktionsunterwäsche, deren Fasern die Feuchtigkeit an die Luft ableiten. Damit ihr in den Pausen nicht auskühlt, solltet ihr ein zusätzliches Unterhemd mitnehmen. Darüber tragt ihr am besten wärmende Kleidung wie Pullis aus Fleece-Stoff.

Sonne nicht unterschätzen
Mitten im Winter unterschätzen viele Skifans die Kraft der Sonne. Selbst an bewölkten Tagen ist die UV-Strahlung durch die Höhenlage besonders intensiv, weiterhin werden die Augen durch die Helligkeit von Sonne und Schnee extrem beansprucht. Aus diesen Gründen solltet ihr sowohl eine spezielle Skibrille als auch einen Sunblocker in eurem Gepäck dabei haben.

Energie-Reserven auffüllen
Endlich wieder auf der Piste – vor lauter Begeisterung vergisst man es leider viel zu häufig, seinem Körper zwischendurch genügend Energie zuzuführen. Besonders bei Kälte spürt ihr weniger Durst, obwohl ihr eigentlich besonders bei körperlicher Betätigung viel Flüssigkeit braucht. Steht eurem Organismus jedoch zu wenig davon zur Verfügung, leidet eure Konzentrationsfähigkeit, und es kommt schneller zu Unfällen.

In den Pausen solltet ihr deshalb genügend trinken und dem Körper die ausgeschwitzten Mineralien zurückgeben. Dafür eignen sich besonders warme Suppen, Tee und Fruchtschorlen. Für kleinere Mahlzeiten packt euch einige Müsliriegel oder Fruchtschnitten ein, ballaststoffreiche Snacks sorgen für ausreichend Energie.

[TK]
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