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Redaktionelle Anzeige | Powered by TK published: 05.02.2008
Kopfdröhnen im Klassenzimmer
Macht Schule krank?
Ist der tägliche Unterricht ein Krankmacher? (Foto: Public Address)
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Bei jedem fünften Kind unter 18 Jahren führt Schulstress zu körperlichen Beschwerden. Dieses Ergebnis einer Forsa-Umfrage und die harsche Kritik Reinhold Beckmanns haben eine neue Debatte angeregt. Scoolz und die Techniker Krankenkasse informieren euch zum Thema.

Fühlt ihr euch häufig schlapp, müde und habt überhaupt keine Lust, etwas zu unternehmen? Findet ihr es in letzter Zeit anstrengend, euch mit Freunden zu treffen und gestern Morgen hattet ihr schon wieder diese lästigen Kopfschmerzen? Wusstet ihr, dass das alles Anzeichen dafür sein können, dass ihr in eurem Schul-Alltag überfordert und gestresst seid?

Eine aktuelle Forsa-Umfrage hat ergeben, dass in Deutschland jeder fünfte junge Mensch unter 18 Jahren so sehr unter Stress steht, dass es zu körperlichen Beschwerden wie beispielsweise Kopf- oder Bauchschmerzen kommt. Steht man unter Druck, produziert der Körper die Stresshormone Adrenalin und Cortisol. Fehlt ihm durch dauerhafte Belastung zwischendurch die Zeit, diese wieder abzubauen, macht das den Körper schlicht krank.

Körperliche Anzeichen für Stress
So lange die Noten stimmen und die Lehrer nicht meckern, ist alles in Ordnung, oder etwa nicht? Viele Schüler nehmen es gar nicht bewusst wahr, dass sie unter dem ständigen Druck und Lernpensum des Unterrichts leiden. Jeder weiß zwar, dass Prüfungsangst, schlechte Noten oder Lernstörungen etwas mit schulischen Problemen zu tun haben, doch oft ahnt man nicht, dass Bauch- oder Ohrenschmerzen, ständige Nervosität oder Schlafstörungen ebenfalls durch Stress in der Schule verursacht werden können. Das heißt, euer Körper reagiert auf eine Belastung, ohne dass ihr die wahre Ursache dafür kennt.

Weitere Symptome, die auf zu großen Druck in der Schule hinweisen können, sind beispielsweise Fingernägelkauen, Appetitlosigkeit oder das Gegenteil: der ständige Drang, etwas zu essen. Auch Vergesslichkeit oder unerklärbare Wut sind mitunter Anzeichen dafür, dass ihr überfordert seid. Wer meint, ständig viel leisten zu müssen, fühlt sich schnell angegriffen und reagiert gereizt und aggressiv. Manchmal ist Stress auch dafür verantwortlich, dass man sich grundlos traurig oder antriebslos fühlt. Bei einigen Kindern und Jugendlichen kommt es sogar dazu, dass sie Allergien entwickeln oder wieder nachts einnässen.

Konzentriertes Lernen ohne Druck
Klar ist, dass ihr an dem Pensum, das im Unterricht von euch abverlangt wird, nicht viel ändern könnt. Dennoch ist es möglich, aktiv etwas gegen den Stress zu unternehmen. Wenn ihr beispielsweise eure Hausaufgaben erledigt oder für einen Test lernt, solltet ihr darauf achten, nebenbei mit nichts anderem beschäftigt zu sein. Musik, Fernsehen oder Telefonieren lenken euch nämlich ab, sodass es euch viel mehr Energie und Zeit kostet, konzentriert zu bleiben.

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