Prüfungsphasen sind Stressphasen. Und während dieser Zeit haben einige Menschen häufig mit Magenproblemen zu kämpfen. Warum das so ist, haben nun Forscher von der Swinburne University im australischen Melbourne entdeckt. Durch die hohe Anspannung des Körpers wird die Anzahl der "guten Bakterien" in der Magen-Darm-Flora reduziert. Dort findet normalerweise ein ständiger Kampf zwischen positiven und krankmachenden Erregern statt. Durch die Reduktion der guten Bakterien hätten es Erreger von Magen-Darm-Infektionen im Organismus leichter, schreiben Simon Knowles und seine Kollegen in der Fachzeitschrift "Biological Psychology".
Dem Geheimnis der Stresskrankheit kamen die Forscher durch eine Studie mit Studierenden auf die Spur. Die Australier untersuchten den Speichel der Hochschüler auf Milchsäurebakterien. Die Werte wiesen zu Beginn des Semesters und zu der Prüfungsphase zum Semesterende deutliche Unterschiede auf. Mit der ersten umfangreichen Studie zu dem Thema konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass ein Zusammenhang zwischen einer Verminderung der Milchsäurebakterien und erhöhtem Stress besteht.
Signale des Körpers - Manche Reaktionen des Körpers lassen sich einfach nicht kontrollieren, wie zum Beispiel ein lautes Magenknurren, herzhaftes Gähnen oder Schluckauf. Doch was bedeuten diese Körpersignale? Die Techniker Krankenkasse ist einigen Phänomenen auf den Grund gegangen. ... mehr
Grippe-Risiko
Küsschen statt Händeschütteln
Grippe-Risiko - Erkältungs-Erreger werden durch Händeschütteln stärker übertragen als durch Wangenküsse. ... mehr