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Redaktionelle Anzeige | Powered by TK published: 11.08.2008
Olympia für den Alltag
Macht es wie die Athleten!
Sport sollte in allererster Linie Spaß machen (Foto: TK)
Sport sollte in allererster Linie Spaß machen
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Die TK

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Während der 29. Olympischen Sommerspiele, die bis zum 14. August in Peking stattfinden, schwitzen nicht nur die Athleten bei ihren verschiedenen Disziplinen, sondern auch alle Sportfans, die das Spektakel live am Bildschirm verfolgen.

Wer keine Lust hat, es bei dieser passiven Beteiligung zu belassen, sollte einfach selbst zum "Olympioniken" werden: Viele der olympischen Sportarten wie Laufen, Radfahren oder Ballsport könnt ihr nämlich prima auch zuhause ausprobieren. Beate Helbig, Sportwissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse, erklärt, was begeisterte Laien-Olympioniken auch privat fit hält.

Nicht gleich überfordern
Wer es den Athleten in China gleichtun will, sollte seinen Körper trotz allen Bewegungsdranges nicht überfordern. Denkt daran: Nicht alle olympischen Sportarten sind unter gesundheitlichen Gesichtspunkten empfehlenswert. Beate Helbig warnt: "Als Untrainierter sollte man sich nicht gleich den Marathon oder die 50 Kilometer Gehen vornehmen." Grundsätzlich sei Bewegung natürlich immer gesund, dabei sollte aber eher der ursprüngliche olympische Gedanke "Dabeisein ist alles" zählen, so Helbig. Immerhin stellt Freizeitsport einen Ausgleich zum Alltag dar und sollte nicht noch zusätzlichen Stress verursachen.

"Welcher Sport passt zu mir?"
Am wichtigsten ist, dass ihr Spaß an der Bewegung habt. Dafür solltet ihr euch nicht zum Sport quälen müssen, sondern euch etwas aussuchen, wozu ihr wirklich Lust habt. Beate Helbig empfiehlt, erst einmal herauszufinden, ob man eher Individual- oder Teamsportler ist. Nach dieser Entscheidung stellt sich die Frage, ob einem Ausdauersport, Krafttraining oder Ballspiele am meisten Spaß macht, ob man lieber im Wasser oder an Land sportelt und ob man sich vielleicht am liebsten zu Musik bewegt.

Beate Helbig ist Sportwissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse (Foto: TK)
Beate Helbig ist Sportwissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse
(Foto: TK)
Typische Ausdauersportarten, die auch in China fleißig praktiziert werden, sind beispielsweise Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Der Vorteil an diesen Disziplinen ist, dass ihr sie jederzeit ohne viel Aufwand in euren Alltag einbauen könnt. Wer sich gerne im Team fit hält und Spaß an Wettkämpfen hat, kann sein Glück beispielsweise beim Badminton oder Volleyball versuchen. Eine etwas ruhigere Option bietet das Bogenschießen. "Dabei spielen Ruhe und Konzentration eine Rolle", so Helbig. "Ein positiver Nebeneffekt ist die Kräftigung von Nacken- und Rückenmuskulatur."

Besser Tae Bo als Boxen
Kontaktsportarten wie Ringen und Boxen sehen zwar spannend aus, sind allerdings für die Gesundheit nicht ganz ungefährlich. Zwar fördern beide Disziplinen die Fitness des gesamten Körpers, trotzdem dürft ihr nicht vergessen, dass es beim Boxen immerhin darum geht, den Gegner niederzuschlagen, was zu schweren Verletzungen führen kann. Wer dennoch Interesse daran hat, sollte sich einmal nach gesunden Alternativen umschauen: "Seit einiger Zeit gibt es Trends, die positiven Trainingseigenschaften des Boxens für andere Fitness-Trainings zu nutzen wie zum Beispiel Tae Bo." Bei diesem Sport werden übrigens auch viele Mädchen aktiv.

Gibt es typischen "Jungs-" oder "Mädchensport"?
Da Jungs und Mädchen verschiedene körperliche Voraussetzungen mitbringen, entscheiden sie sich häufig auch für unterschiedliche Sportarten – allerdings solltet ihr euch grundsätzlich nicht bei eurer Wahl einschränken. Jungs verfügen von Natur aus über mehr Muskelmasse und so trifft man sie häufiger in Kraftsportarten an, in denen es meist um Muskelaufbau und Kraft geht und darum, die eigenen Grenzen zu erfahren. Beate Helbig warnt jedoch vor Aktivitäten, bei denen hoher Muskelkrafteinsatz nötig ist. Beim Gewichtheben beispielsweise "wirken starke Druckbelastungen auf die Knochen. Für so eine Belastung muss die Wachstumsphase abgeschlossen sein, andernfalls könnten sich die so genannten Wachstumsfugen in den Knochen schließen und das Wachstum stoppen." Mädchen zeichnen sich hingegen vor allem durch Beweglichkeit aus und haben deshalb beispielsweise häufig Spaß an rhythmischer Sportgymnastik wie Aerobic, wo Ausdauer und Koordination gefordert sind.

Seid ihr Olympia-Fans?
  • Ja, ich finde die verschiedenen Wettkämpfe total spannend!
  • Naja, wenn nichts Besseres im Fernsehen kommt, gucke ich schon einmal zu.
  • Puh, total langweilig. Da bin ich lieber selbst aktiv!
Weg vom Bildschirm
Anstatt auf der heimischen Spielkonsole spannende Wettkämpfe nachzustellen, werdet doch einfach selber aktiv! Es gibt genügend sportliche Aktivitäten, bei denen ihr genauso mit euren Freunden zusammen Strategien erarbeiten und ausprobieren oder euch mit anderen Teams vergleichen könnt - ein Sieg auf dem Fußballplatz bringt euch quasi ins nächste Level.

Ihr solltet euren Körper vor allem vor einseitigen Belastungen bewahren. Wer also ohnehin den halben Tag die Schulbank drückt, tut gut daran, für den nötigen Ausgleich zu sorgen. Ganz egal, ob beim Schwimmen, Volleyball, beim Klettern oder Toben, beim Laufen, Fahrradfahren oder Frisbeespielen – was euch Spaß macht ist Trumpf.

[TK]
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