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| Für den Knabberteller bieten sich Mandarinen oder Äpfel an |
| (Foto: Public Address) |
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Im letzten Monat des Jahres klettern die Zeiger der Waage traditionell beängstigend schnell nach oben. Kein Wunder: Duftende Wintermärkte verführen an jeder Ecke mit Punsch, Schmalzgebäck und Leckereien vom Grill. Gleichzeitig bleibt inmitten von hektischen Festtags- und Silvestervorbereitungen wenig Zeit, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Wie ihr es trotz aller Verlockungen ohne zusätzliche Pfunde ins neue Jahr schafft, weiß die Techniker Krankenkasse.
Keine übertriebenen Erwartungen
Das Jahresende ist ein gänzlich ungünstiger Zeitpunkt, um seine Figur den Traumvorstellungen anzupassen. Angesichts der Kalorienbomben, die euch gerade jetzt ständig in Versuchung führen, solltet ihr lieber versuchen, zusätzlichen Kilos aus dem Weg zu gehen. Dieses Vorhaben gestaltet sich sicherlich schon schwer genug, denn sogar Studien belegen, dass sich von November bis Januar durchschnittlich etwa 400 Gramm auf die Hüften mogeln.
Die üppigen Auslagen zu betrachten und vollständig darauf verzichten zu müssen, bedeutet vor allem unnötige Quälerei. Im schlimmsten Fall bringt euch der Heißhunger letztendlich sogar dazu, eure guten Vorsätze gänzlich über Bord zu werfen. Trefft lieber eine bewusste Auswahl von leichten Leckereien, die ihr in Maßen und ohne Reue genießen könnt.
Leichte Knabbereien schmecken auch!
Zu Fett- und Kalorienreichem wie Schmalzgebäck oder Dampfnudeln gibt es glücklicherweise auch sehr schmackhafte Alternativen für Naschkatzen. Wie wäre es beispielsweise mit einem saftigen Bratapfel mit Rosinen- oder Aprikosenfüllung? Für den Knabberteller bieten sich Mandarinen oder Äpfel an, auch geröstete Esskastanien sind ein leichter Snack für kalte Tage. Sie lassen sich übrigens auch selbst sammeln und im Backofen rösten! Wer auf Kekse nicht verzichten möchte, sollte auf Anisplätzchen oder Pfeffernüsse zurückgreifen, da sie deutlich weniger Fett enthalten als beispielsweise Spritzgebäck oder Vanillekipferl.
Weniger ist mehr!
Gehört ihr zu den fleißigen Bäckern, die ihre Lieben zwischen den Feiertagen gerne mit Kuchen und Plätzchen verwöhnen? Dann wandelt eure Rezepte doch einfach etwas ab. Alexandra Krotz, Ernährungsexpertin bei der Techniker Krankenkasse, empfiehlt, den Zuckeranteil bei fast allen Rezepten um etwa ein Drittel zu reduzieren. Gleichzeitig könne man Fett sparen, indem man von der in den Rezepten angegebenen Butter-, Margarine- oder Schmalzmenge einfach einige Gramm weglasse oder durch einen Teil Buttermilch ersetze, so Krotz. Der Geschmack eures Gebäcks wird durch diese kleinen Veränderungen keinesfalls beeinträchtigt, der Gesundheitsfaktor steigt dafür erheblich!
Punsch für Kalorienbewusste
Heiß dampfender Weihnachtspunsch muss nicht zwangsläufig für kleine Pölsterchen sorgen. Eine Möglichkeit lautet, die herkömmlichen Produkte einfach mit reichlich warmem Früchtetee oder Wasser zu strecken. Richtig lecker und auch noch gesund wird der Punsch, wenn ihr ihn selber zubereitet: Traubensaft und Früchtetee mischen, mit Zimtstangen, Nelken und Organgenscheiben gemeinsam erhitzen, fertig! Dieser Punsch schmeckt nicht nur frischer als Fertigprodukte, er beinhaltet auch noch reichlich Vitamine und Mineralstoffe.
In Bewegung bleiben
Wer sich nach einem ausgiebigen Mal postwendend aufs Sofa begibt, fühlt sich schnell träge und unzufrieden. Zwischen Adventsplätzchen, Weihnachtsgans und Silvestermenü solltet ihr darum jede Möglichkeit nutzen, um euch an der frischen Luft zu bewegen. Bleibt keine Zeit für sportliche Aktivitäten, macht ausgiebige Verdauungsspaziergänge oder erledigt eure Einkäufe mit dem Fahrrad.
Nach den Feiertagen solltet ihr die Ferien nutzen, um euch von dem Stress und den üppigen Mahlzeiten zu erholen. Ein Saunatag, ein Besuch im Schwimmbad oder im Thermalbad hilft nicht nur beim Abschalten, sondern ist garantiert auch kalorienfrei!
[TK]
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