Die Zubereitung einer richtig würzigen Tomatensoße ist zwar nicht schwer - allerdings gibt es einige wichtige Dinge, die ihr unbedingt beachten solltet. Die Techniker Krankenkasse weiß, worauf es ankommt!
Die richtige Sorte macht´s
Die entscheidende Würze einer Tomatensauce stammt - selbstverständlich - von den Tomaten selbst. Während es sich normalerweise empfiehlt, beim Kochen frisches Gemüse zu verwenden, liegt der Fall für eure Pasta-Soße anders: Leider ist es (nicht nur) in deutschen Supermärkten nicht ganz leicht, Tomaten zu finden, die ausreichend würzig schmecken. Viele bekannte Köche raten deshalb dazu, gute Dosentomaten zu verwenden, wobei besonders die italienische Sorte "San Marzano" als optimale Tomate von sich Reden gemacht hat.
Ein weiterer Trick bei der Zubereitung eurer Soße liegt in der Garzeit. Die Faustregel lautet: Umso länger ihr sie köcheln lasst, desto würziger wird sie.
Zutaten für vier Personen:
zwei Dosen à 500 ml San Marzano-Tomaten
zwei Knoblauchzehen
eine kleine Zwiebel
etwas Sellerie, eine kleine Karotten
Oregano
2-3 Lorbeerblätter
Basilikum
Rosmarin
1 Chilischote
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Balsamicoessig
Tomatenmark
Und so geht´s:
Schält und zerkleinert die Zwiebel und die Knoblauchzehen und bratet beides in Olivenöl an. Wer mag, kann auch eine zerkleinerte Karotte und etwas Sellerie hinzugeben. Benutzt beim Braten am besten einen großen Topf mit dickem Boden, in den ihr später auch die restlichen Zutaten geben könnt.
Gießt die Tomaten einer Dose ab und gebt sie ohne den Saft hinzu, von der zweiten Dose gebt ihr den gesamten Inhalt dazu. Würzt die Soße mit zwei Teelöffel Oregano, zwei bis drei Lorbeerblättern und einer Handvoll frischem Basilikum. Auch Rosmarin eignet sich zum Würzen. Gebt eine ganze Chilischote dazu, die ihr vor dem Servieren wieder entfernt. Die Schote sollte auf keinen Fall zerkleinert werden, da sie sonst zu viel Schärfe abgibt. Schmeckt das Ganze nun noch mit Salz und Pfeffer ab und lasst die Soße mindestens eine halbe Stunde köcheln.
Bevor ihr die Tomatensoße vom Herd nehmt, schmeckt sie noch mit etwas Olivenöl und/oder Balsamicoessig ab. Für die Farbe könnt ihr bei Bedarf einen Löffel Tomatenmark hinzugeben.
Tipp für die Pasta:
Hartnäckig hält sich das Gerücht, Olivenöl im Nudelwasser trage dazu bei, dass die Pasta nicht zusammen klebt. Leider ist das Gegenteil der Fall: Das Öl macht sie noch klebriger! Achtet lieber darauf, einen ausreichend großen Topf zu benutzen, sodass die Nudeln viel Platz beim Kochen haben. Eine besondere Note verleiht übrigens Meersalz im Kochwasser.
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