2007 war ihr Jahr. Der Song "Apologize" lief wochenlang auf High Rotation und die Band One Republic war in aller Munde. Auch die Nachfolgesingle "Stop And Stare" konnte an den Erfolg von "Apologize" anknüpfen. Die Songwriterqualitäten von Sänger und Produzent Ryan Tedder sind allerdings nicht nur bei One Republic offensichtlich. Leona Lewis verdankt Tedder ihren Hit "Bleeding Love" und für Beyonce Knowles komponierte er die aktuelle Single "Halo". Nach zwei Jahren melden sich One Republic nun wieder zurück, um mit dem Album "Waking Up" an die Erfolge von "Dreaming Out Loud" anzuknüpfen.
Neues Album, alter Sound
"Waking Up" startet sehr vielversprechend mit dem Song "Made For You". Der Opener hat alle Komponenten, für die One Republic bekannt sind. In erster Linie sind das der charakteristische Drum-Beat und eine sehr glatte und klare Produktion. Der Song ist eine fröhliche Uptempo-Nummer, die mit einer eingängigen Klaviermelodie unterlegt ist. In "All The Right Moves" übernimmt Ryan Tedder Textpassagen und Melodien aus "Made For You" und schafft so einen interessanten Übergang zwischen den beiden Songs. "Secrets", die erste Single und Soundtracksong zu "Zweiohrküken", ist wohl das Highlight der Platte. "Secrets" beginnt leise und steigert sich dann langsam bis zum Refrain, bei dem schließlich der Beat einsetzt. Generell zeichnet sich "Waking Up" durch einen hohen Anteil an Streichern aus, die der Platte einen angenehm warmen Sound verleihen.
Nach diesem Song mit Ohrwurm-Potential verläuft sich "Waking Up" allerdings in sehr ähnlichen Melodien und immer gleich bleibenden Songstrukturen. Den Tracks "Everybody Loves Me" und "Good Life" liegt beispielsweise ein fast identischer Beat zugrunde. Nach den ersten Songs wird das Album demnach recht eintönig und wirkt ein wenig einfallslos. Neben ein paar Ausnahmen bietet "Waking Up" wenig Highlights, diese dürften aber reichen, um an den Charterfolg von "Dreaming Out Loud" anzuknüpfen.
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