In Deutschland ist die Zahl der gemeldeten Schweinegrippefälle in den vergangenen Tagen zurückgegangen. Damit ebbt die erste Infektionswelle langsam ab, glauben Experten vom Robert Koch-Institut (RKI). In den vergangenen zwei Wochen sei die Zahl der registrierten Fälle von 33.000 auf 23.000 zurückgegangen, so RKI-Direktor Jörg Hacker bei einer Sitzung des Gesundheitsausschusses am 2. Dezember.
Allerdings warnen Fachleute des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) vor einer weiteren Welle, die Deutschland jederzeit erreichen könnte. Auch Hacker gab an, dass in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die Zahl der Fälle weiter zunehme.
Erste Zahlen legte das Paul-Ehrlich-Institut auch zu den Impfungen gegen Schweinegrippe vor: Demnach haben sich nach einer Schätzung bisher zwei Millionen Deutsche gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Nebenwirkungen wurden in 660 Fällen gemeldet.
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