Der Tod hat eine Tochter, sie ist jung, schön, heißt Scarlett und ist die Heldin des neuen Rollenspiels "Venetica", in dem der Spieler ihr helfen muss, einer untoten Bande von Bösewichten Einhalt zu gebieten, die von Venedig aus versuchen, die Welt ins Chaos zu stürzen. Dabei kann Scarlett sich frei durch die großartig düstere und leicht ramponierte Welt eines spätmittlelalterlichen Venedigs bewegen.
Trailer - "Venetica"
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Ob als Diebin, Liebende, Rächerin - ob mit der Hilfe der Bevölkerung oder mit der Macht der Stadt, welchen Weg Scarlett nehmen soll, bleibt völlig dem Spieler überlassen. Zwar führen alle Wege irgendwann an die selben Endpunkte, wo es einige Schurken zu besiegen gilt, aber immerhin fühlt sich die Welt von "Venetica" sehr frei und weitläufig an.
Und sie bietet jede Menge Action und Rätsel, auch wenn diese nicht unbedingt das beste Element des Spiels darstellen. Die Kämpfe sind recht einfach konfiguriert und man erlangt schnell eine gewisse Routine. Die Rätsel stellen ebenfalls keine Gefahr für Kopfschmerzen und Frust dar. Insgesamt spielt sich "Venetica" reicht leichtgängig und man kann die schöne, detaillierte Stadtkulisse aus vollen Zügen genießen. Allerdings nur, solange man eine große Toleranz für lästige Bugs mitbringt, denn wie leider immer noch viel zu viele Spiele ist auch "Venetica" mit zu heißer Nadel gestrickt worden, um es schnell auf den Markt bringen zu können. So muss man sich ständig über Fehler, verrutschte Grafiken und vieles mehr ärgern, was bei mehr Entwicklungszeit einfach nicht Not getan hätte.