Kurz nach der Veröffentlichung von "Colin McRae: Dirt" im September 2007 verstarb die britische Rallye-Legende Colin McRae bei einem schweren Helikopterunfall. Mit "Dirt 2" setzen die Entwickler und langjährigen Freunde des Fahrers ihm nun ein virtuelles Denkmal und versuchen zugleich, die Serie nach dem Tod des Namensgebers in Ehren zu halten und doch voranzubringen. So ist "Dirt 2" zum ersten Mal ein Spiel, das nicht nur auf ein Rallye-Event setzt, sondern sich einem größeren Publikum öffnet.
Gametrailer - "Colin McRae: Dirt 2"
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Technisch brillant umgesetzt
Die Rallye-Elemente sind immer noch zentral und der Spaß, seinen Wagen über Schotterpisten, vorbei an Schlammlöchern und über bergumschlingende Serpentinen zu steuern ist ungebrochen. "Dirt 2" ist die beste und schönste Möglichkeit, die Rallye-Erfahrung nachzuspielen - technisch brillant umgesetzt, herausfordernd und einfach schick anzuschauen. Wenn da der Matsch auf die Windschutzscheibe klatscht und man für einige Sekunden nur auf die Navigation seines Beifahrers angewiesen ist, dann ist das Rallye-Fahren pur.
Rennspaß und Rally-Feeling pur
Aber "Dirt 2" bietet eben auch andere Off-Road-Rennen, arbeitet Rundkurse, Spaßevents und Arcade-Feeling in den über 100 Rennstrecken fassenden Karrieremodus, erweitert die Palette der möglichen Fahrzeuge um unhandliche Trucks und knatternde Buggies und verlässt damit den reinen Rallye-Stil. Das hat bei "Dirt" schon im Ansatz funktioniert, ist aber in "Dirt 2" viel besser und spaßiger umgesetzt. Dazu kommt, dass die Entwickler einige Features, wie etwa das Buddy-System oder den verbesserten Multiplayer-Modus, aus "Grid" übernommen und somit "Dirt 2" zu einem echten Rundum-Racer aufgestylt haben.