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Um es gleich vorweg zu sagen: Eigentlich ist "Toy Story 3" kein richtiges Spiel zum Film, vielmehr ist es ein vom Film inspiriertes eigenständiges Werk im "Toy Story"-Universum. Als solches ist es ein mit allen Lieblingen der Pixar-Filmserie ausgestattetes Jump'n'Run-Game. Grafisch hervorragend gemacht und mit den Originalstimmen des Films kann man sich im kurzweiligen Storymodus durch so ziemlich alle wichtigen "Toy Story"-Gemeinplätze jagen lassen und richtig schick die unterschiedlichen Herausforderungen meistern.
Da müssen Woody, Buzz, Jessie und alle ihre Freunde ganz viel springen, laufen, sammeln, rätseln, klettern, reiten, fahren, fliegen und natürlich schießen. Ein ganz großes Schmankerl auf der PS3 ist noch, dass man diese Dinge auch mit Zurg erledigen darf - als Bösewicht spielt es sich gleich doppelt gut. Die Story selbst jedoch ist eher episodisch und verbindet die einzelnen, teils sehr unterschiedlichen Aufgaben nur lose. Das macht aber nichts, denn immerhin gibt es eine Verbindung und schließlich sind Spielesammlungen ja auch spaßig.
Spielzeugkistenmodus Und damit wären wir beim wirklichen Highlight des Spiels, denn neben der Story gibt es noch den typischen Sandkastenmodus - eh, korrigiere: Spielzeugkistenmodus. Hier kann man die Welt frei erforschen und gestalten, wozu es jede Menge Boni einzusammeln gilt, die dann wiederum alles möglich freischalten: Häuser, Outfits, Extras, neue Aufgaben. Und davon gibt es jede Menge, damit man auch nach Stunden noch das Gefühl hat, das Spiel böte einem neues Material. Ok, das ist alles nicht neu, aber so groß, so schön anzuschauen und so vielseitig, dass eine Erforschung auch dauerhaft Spaß macht. Alles in allem kann man "Toy Story 3" als sehr gelungen bezeichnen - man fragt sich nur, warum es "Toy Story 3" heißt, aber das ist ja Nebensache.
[Lars]
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