This Is The Arrival sind vier junge Musiker aus München. Alle gerade 21 Jahre alt, nehmen sie mit ihrem nach der Band benannten Debütalbum Kurs auf die Tanzflächen des Landes. Zu präsentieren hat die Gruppe vielseitigen Indie-Pop mit einer bunten Mischung aus animierenden Gitarrenrhythmen, euphorischen Melodien und sehnsüchtigen Texten. Der Band- und Albumtitel weist direkt auf ein inhaltliches Anliegen der Künstler hin: Auf ihrem ersten, selbst betitelten Longplayer wird das Streben nach der Ferne thematisiert, denn Ziel der Vier ist es, Distanzen zu überwinden. Erst dann kann man schließlich ankommen.
Ein bisschen Fernweh
Musikalisch finden sich This Is The Arrival irgendwo zwischen The Killers und Bloc Party wieder. Die erste Single-Auskopplung "Mexico" bleibt auf Anhieb im Ohr. Textlich scheint ein gewisses Fernweh durch. Die wörtliche Aussage des Songs ist, dass man in Mexiko kein Gold findet – sinnbildlich ist wohl das unbestimmte Ziel gemeint, das nicht garantiert, Glück zu finden. Alle zehn Titel des Albums vermitteln das Lebensgefühl der Münchener. Tanzbare und Lebensfreude versprühende Nummern sind ebenso vertreten wie gefühlvolle und melancholische Momente.
Die meisten Stücke präsentieren sich energiegeladen und mitreißend, neben "Mexico" vor allem "Metropolis" und "Sirens". Das große stimmliche Potential des Sängers mit den brasilianischen Wurzeln, Mario Clement, wird aber auch bei ruhigeren Songs deutlich. Bestes Beispiel dafür ist die Ballade "Wish We Were Lovers". Auch "Stella" kann sich hören lassen. Insgesamt bietet das Debütalbum von This Is The Arrival eine abwechslungsreiche Reise durch die Facetten des Indie-Pops, die nicht nur Anhänger des Genres ansprechen wird.
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