Die Schatzsuche möge beginnen. Dies galt am 23. September 2010 beim mittlerweile 5. Reeperbahn Festival für viele Musikproduzenten und Verleger. Die Hoffnung, den ganz großen Coup zu landen und eine erfolgreiche Newcomerband zu finden, das lockt viele Musikliebhaber zum dreitägigen
Reeperbahn Festival auf die berühmte Hamburger Vergnügungsmeile.
Besucherrekord von 2010 eingestellt
Auch dieses Jahr durften sich die Veranstalter über 17.000 Schaulustige freuen, die verschiedensten Künstlern zujubelten. Immerhin 190 Künstler aus Ländern wie Australien, China und Island präsentierten ihre Songs, die oftmals weit abseits des Mainstreams einzuordnen sind.
| Reeperbahn Festival 2010 (10 Bilder) |
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Kurios waren auch diesmal wieder die Locations in denen gespielt wurde. Passen Clubs wie das Docks, Molotow oder Moondoo noch in das typische Kiez-Thema, so dürfte dem einen oder anderen Gast beim Anblick einer Haspa-Filliale oder der St. Pauli Kirche als Konzertsaal doch etwas mulmig geworden sein. Trotzdem, oder gerade deswegen waren über drei Tage viele zufriedene Gesichter zu verzeichnen.
Übersicht nicht optimal
Als Erfolg darf man demnach das 5. Reeperbahn Festival bezeichnen: der Zuschauerrekord wurde eingestellt, die Organisation ist dennoch ein wenig verbesserungswürdig. Während manche Klubs bis zum bersten gefüllt waren, blieben andere Locations trotz Künstlern wie Superstar Marit Larsen leer. Die Konzerte waren teilweise leider zu unübersichtlich für den Besucher.
Auch 2011, wenn zum sechsten Mal die Reeperbahn zum Treffpunkt für Künstler und Fans wird, werden die fleißigen Schatzsucher anwesend sein, in der Hoffnung die große Kiste mit Musikperlen zu finden.