Für viele Asthmatiker ist die kalte Jahreszeit deutlich angenehmer als der warme Sommer. Doch auch im Winter lauern Gefahren: Denn Vorsicht ist im Umgang mit Duft-Kerzen aus Paraffin-Wachs geboten. Darauf haben nun Forscher der Carolina State University aufmerksam gemacht. In einer Studie entdeckten die Wissenschaftler, dass beim Abbrennen Substanzen freigesetzt werden, die die Atemwege reizen und Asthma verursachen können.
Probleme durch Petroleum
Daran ist nach der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) Petroleum schuld, aus dem diese Kerzen hergestellt werden, so DLS-Vorstandsvorsitzender Prof. Harald Morr. Das tägliche Abbrennen in geschlossenen und schlecht belüfteten Räumen könne Probleme verursachen. Grundsätzlich rät die DSL, die möglicherweise entstehenden Schadstoffkonzentrationen durch ausgiebiges Lüften der Zimmer oder durch das Aufstellen von Ventilatoren zu verringern. Unbedenklich aber teurer seien zudem Kerzen aus Bienen- oder Sojawachs.
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