Wer viel reist oder einen unregelmäßigen Schlafrhythmus hat, beeinträchtigt so möglicherweise sein Lernvermögen. Das fanden amerikanische Forscher heraus. Das Erstaunliche an der Studie: Die mentale Leistung ist auch dann noch gemindert, wenn der reguläre Schlaf- und Wachrhythmus längst wiederhergestellt ist.
Veränderungen im Gehirn
Außerdem entdeckten die Wissenschaftler bei Tests mit Hamstern, dass bei den Tieren durch den Rhythmuswechsel auch Veränderungen im Gehirn auftraten. Bei den Tieren mit Jetlag fanden sich nur halb so viele neugebildete Nervenzellen. Auf den Menschen übertragen könnte das bedeuteten, dass die Zeitverschiebung für Piloten oder Schichtarbeiter auch Langzeitfolgen haben könnte, schrieb Studienautorin Erin Gibson in dem Fachmagazin "PLoS ONE".