Die Karotte, bisweilen auch Möhre, Wurzel oder Rübli genannt, ist eine der wertvollsten Gemüsesorten. Durch einen sehr hohen Karotin-Gehalt (Provitamin A) kann sie teilweise die schädigenden Einflüsse durch UV-Strahlung ausgleichen. Überdies ist Karotin wichtig für die Blutreinigung und wirkt mildernd bei Magenleiden und Kreislaufstörungen.
Kleiner Unterschied
Karotten und Möhren unterscheiden sich lediglich durch ihre Form: Möhren sind länglich und schmal, während Karotten kurz und stumpf sind.
Zubereitung
Wenn du eine Karotte aufschneidest, siehst du im inneren einen hellen Kern. Dieser enthält weniger Nährstoffe und weniger Zucker. Das wertvollste an dem Gemüse ist die Rinde - also das Fruchtfleisch. Es enthält das bereits erwähnte Karotin sowie Folsäure, Kalium, Eisen und Magnesium. Der Verzehr von Möhren ist gut fürs Immunsystem und die Sehkraft sowie für Haut, Haare, Nägel und zur Verdauungsregulation.
Damit die Nährstoffe nicht verloren gehen ist es wichtig, Möhren lediglich vorsichtig zu putzen und abzuschaben. Um die Aufnahme des Betacarotin zu ermöglichen, solltest du bei der Zubereitung von Möhren immer etwas Fett (Butter, Öl, Sahne) mitverarbeiten - denn Provitamin A ist nur in Fett löslich!
Aufbewahrung
Bundmöhren, die als erstes im Jahr geerntet werden, sind sehr zart. Diese solltest du luftig und kühl im Keller oder im Gemüsefach lagern und dort nicht länger als drei bis fünf Tage aufbewahren.
Die Möhren, die später im Jahr geerntet werden, kannst du sogar mehrere Wochen lagern. Achte aber stets darauf, dass sie beim Einkauf fest und knackig sind.
Verwendung
Möhren können in der Küche vielfältig eingesetzt werden, beispielsweise als knackiger Snack in der Rohkostvariante, als Salat oder mit geschmolzener Butter. Auch für Eintöpfe, Suppen oder Brühen sind sie ein guter Begleiter. Als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten sind gedünstete Möhren ein beliebter Klassiker.
Als süßes Dessert bietet der Karotten- oder Rüblikuchen einen tollen Kontrast zum sonst eher deftigen Gebrauch der Wurzel.
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