Wer ab und zu sein Essen mit einem scharfen Gewürz ziert oder sich einfach eine Chilischote in den Mund steckt, lindert damit den Appetit auf fette oder süße Nahrung. Das zeigte jetzt eine aktuelle US-Studie, deren Ergebnisse im Journal "Physiology & Behavior" erschienen.
Scharf
Laut Studienleiter Richard Mattes von der Purdue University konnte nachgewiesen werden, dass der Verzehr von Cayennepfeffer unter anderem den Kalorienverbrauch nach der Mahlzeit erhöhe. Dafür reiche bereits ein halber Teelöffel, hieß es.
Aber die grünen und roten Schoten können noch mehr: Die im Chili enthaltenen Scharfmacher regen auch die Magensaftdrüsen an und verhindern so zum großen Teil die Vermehrung von schädlichen Bakterien im Verdauungstrakt.
Wer schön sein will, muss leiden?
Dieses alte Sprichwort entspricht nicht ganz der Wahrheit, denn wenn dir die Chilischoten zu scharf sind, kannst du alternative zur roten Paprika greifen. Sie ist zwar milder, enthält aber mehr Vitamin C als jedes andere Gemüse. Das stärkt die Abwehrkräfte des Körpers. Zahlreich enthaltene Pflanzenfarbstoffe beugen zudem Krebs, Herzerkrankungen und chronischen Altersbeschwerden.
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