Das EHEC-Bakterium hat in den vergangenen Tagen vor allem in Norddeutschland für viel Panik und Spekulationen gesorgt, denn, so meldet das Robert Koch-Institut, vor allem dort sind seit der zweiten Maiwoche vermehrt Personen an blutigem Durchfall und dem sogenannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) erkrankt. Doch auch aus Süd- und Ostdeutschland gibt es vorläufige Meldungen.
Gestern Abend haben das Bundesinstitut für Risikobewertung und das Robert Koch-Institut Ergebnisse einer Studie über mögliche Ursachen des EHEC-Ausbruchs vorgestellt. Um weitere Erkrankungen zu vermeiden, empfehlen die Experten über die üblichen Hygieneregeln im Umgang mit Obst und Gemüse hinaus, vorsorglich bis auf weiteres Tomaten, Salatgurken und Blattsalate insbesondere in Norddeutschland nicht roh zu verzehren.
Hintergrund
In die oben genannte Studie aufgenommen wurden 25 Erkrankte und 96 gesunde Personen in Hamburg mit vergleichbarem Geschlecht, Alter und Wohnregion. Seit dem 20. Mai wurden Patienten in Hamburger Krankenhäusern intensiv zu ihren Ernährungsgewohnheiten und anderen möglichen Infektionsquellen befragt. Um der Ursache von EHEC auf die Spur zu kommen, wurden auch die Verzehrsgewohnheiten von gesunden Personen in Hamburg erhoben.
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EHEC-Umfrage
Viele stellen ihre Ernährung um
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Service
EHEC-Hotline der Techniker Krankenkasse
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Norddeutschland
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