Wir haben ja schon vor einiger Zeit über den Wettstreit der Sportspiel-Entwickler Take 2 und EA Sports berichtet, der jeden Herbst neue Blüten treibt und insbesondere in Sachen Hockeyspiele jahrelang für Materialschlachten sorgte. Waren 2006 (
"NHL 07" und "NHL 2k7") die Erfolge seitens des kleineren und frischeren "NHL 07" deutlich zu spüren, konnte EAs "NHL 09" (
"NHL 09"/"NHL 2k9") zwei Jahre später die Rückkehr an den Thron der Hockeyspiele verbuchen. Im letzten Jahr, der 2011er-Saison, zog sich Take 2 geschlagen aus dem Wettbewerb zurück und so erschien "NHL 11" nur noch für die Wii. Man bräuchte eine Entwicklerpause, hieß es. Nachdem also letztes Jahr noch von Pause die Rede war, gab es dieses Jahr nur noch Schweigen und so steht Electronic Arts' "NHL 12" wie auch schon sein Vorgänger alleine auf dem Eis.
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| "NHL 12" ist die neuste Ausgabe der Sportspiel-Reihe |
| (Foto: EA) |
Doch ohne Konkurrenz ist die ganze Entwicklung der letzten Jahre wieder hinfällig, zumindest in Sachen neuer und schicker Innovationen. Ok, "NHL 12" ist genau so gut wie "NHL 11" - ein echtes Sporthighlight mit genialem Steuerungssystem, trickreichen Spieleinstellungen und jeder Menge Atmosphäre - aber eben auch nur das: genau so gut. Ehrlich gesagt merkt man den Unterschied zum Vorgänger so gut wie gar nicht. Die paar optische Neuerungen und netten Accessoires wie ein Spiel im Schnee sind schick, aber eben nicht 65 Euro wert. Wer also "NHL 11" besitzt, der kann getrost auf "NHL 12" verzichten. Und wer wirklich Neues erwartet, der muss darauf hoffen, dass Take 2 nicht völlig das Handtuch geworfen hat, sonst droht ein ähnliches Entwickler-Debakel wie mit "Tiger Woods", der ja auch seit Jahren stagniert. Konkurrenz belebt halt doch das Geschäft.