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Redaktionelle Anzeige | Powered by TK published: 13.10.2011
Organspende
Notärzte fordern Befragungsregelung
Zusammen mit Notfallmedizinern setzt sich Gesundheitsminister Bahr (Foto) für eine Befragungsregelung zum Thema Organspende ein (Foto: Public Address)
Zusammen mit Notfallmedizinern setzt sich Gesundheitsminister Bahr (Foto) für eine Befragungsregelung zum Thema Organspende ein
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Laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) warten momentan 12.000 schwer kranke Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan. Tag für Tag sterben drei von ihnen, da sie das überlebenswichtige Organ nicht bekommen haben. Mehr als 150 Kinder stehen ebenfalls auf dieser Warteliste.

Wegen Fakten wie diesen unterstüzt die DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) die neuen Pläne von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, die Versicherten künftig zu ihrer Organspende-Bereitschaft zu befragen. Die DIVI ist ein Zusammenschluss von mehr als 30 Fachgesellschaften mit dem Ziel, die Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland zu fördern.

Die Wichtigkeit des Themas verdeutlichen

Laut der DIVI muss man Menschen noch viel mehr für das Thema Organspende sensibilisieren. Das Ziel müsse es sein, dass die Bürger nicht einfach nur in Umfragen ihre Bereitschaft bekunden, sondern diese auch tatsächlich dokumentieren. "Fragt die Krankenkasse künftig explizit an, schärft das noch einmal das Bewusstsein, wie wichtig ein Organ für das Überleben eines anderen Menschen im Fall des Falles sein kann. Nur wenn wir hier ansetzen, wird es langfristig mehr Spender geben", so der Transplantationsspezialist Dr. Klaus Hahnenkamp, der in der DIVI die Sektion Organspende leitet.

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