Zahlreiche Straßen, Schulen und öffentliche Plätze tragen noch heute seinen Namen, doch wer war eigentlich Albert Schweitzer? Was machte den gebürtigen Elsässer so wichtig für unsere Gesellschaft, dass sein Name noch präsent ist? Mit "Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika" läuft jetzt ein Film auf Arte, der das Leben des Philosophen und Arztes erzählt und dabei die von Schweitzer gelebte Menschlichkeit in den Vordergrund stellt.
"Ehrfurcht vor dem Leben"
Bereits im Alter von 30 Jahren war Albert Schweitzer (Jeroen Krabbé) ein renommierter Theologe und Philosoph. Auch als gefeierter Interpret von Bachs Orgelwerken machte er sich einen Namen. Schweitzer wollte jedoch aktiv seinen Plan des "rein menschlichen Dienens" verwirklichen und studierte zu diesem Zwecke Medizin. 1913 beschließt der Arzt und Humanist, zusammen mit seiner Frau Helene (Barbara Hershey) nach Afrika zu gehen. Dort baut er das Urwaldhospital Lambaréné, um den Ärmsten der Armen zu helfen.
Konflikt mit dem Gewissen
Als Albert Einstein (Armin Rohde) ihn bittet, vor den Gefahren der Atombombe zu warnen, interpretiert der US-Geheimdienst dies als Angriff auf die Politik der westlichen Welt und droht mit der Schließung des Krankenhauses. Albert Schweitzer muss sich zwischen seinem Gewissen und seinem Lebenstraum entscheiden…
"Albert Schweitzer", 30.10., 20.15 Uhr; Arte