Die
Bertelsmann Stiftung hat die Ergebnisse des deutschen Lernatlas vorgestellt, in dem die Lernbedigungen in allen 412 Kreisen und kreisfreien Städten dargestellt werden. Demnach lernt es sich im Süden und im Südwesten Deutschlands am besten.
Lernen ist mehr als Schule
Der deutsche Lernatlas zeigt, wo die Voraussetzungen für lebenslanges Lernen am besten gegeben sind. Denn, "wo lebenslang gelernt wird, sind die Menschen glücklicher, das Zusammenleben sozial gerechter und die Gesellschaft wohlhabender", erklärt Jörg Dräger, ein für Bildung zuständiges Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.
Die Ergebnisse werden aus den vier Bereichen berufliches, soziales, persönliches und schulisches Lernen zusammengefasst und spiegeln somit die Entwicklungschancen der Bürger in verschiedenen Lebensbereichen wieder.
Süd-Nord Gefälle
Platz eins unter den Bundesländern geht an Bayern, dicht gefolgt von Baden-Württemberg. Schlusslicht bildet Bremen. Dies zeigt ein deutliches Süd-Nord Gefälle innerhalb Deutschlands. Generell gilt aber, dass die Lernbedingungen, ausgenommen im persönlichen Bereich, auf dem Land besser sind als in der Stadt. Auffallend ist, dass 20 Jahre nach dem Mauerfall ein West-Ost Gefälle im Bereich des sozialen Lernen herrscht. In vielen Regionen der neuen Bundesländern scheint das soziale Engagement noch nicht so ausgebildet zu sein. Am meisten überrascht die Erkenntnis, dass das Lernen nicht von der ökonomischen Lage abhängt. Dies zeigen Städte, wie Dresden, Jena oder Rosenheim, die ein überdurchschnittliches Lernverhalten verzeichnen können.
Alle Ergebnisse kannst du dir
hier noch einmal anschauen.