Sehr intensiver Ausdauersport könnte dauerhaft zu Herzschäden führen. Das haben Forscher aus Australien und Belgien in einer Studie herausgefunden. Die Wissenschaftler untersuchten sehr gut trainierte Ausdauerathleten, die regelmäßig an Marathonläufen und Triathlons teilgenommen hatten. Nach den Wettkämpfen konnten die Forscher bei den Sportlern eine erhöhte, ungesunde Belastung der rechten Herzkammer diagnostizieren. Diese Veränderung verschwinde aber zumindest bei herzgesunden Sportlern nach einer Erholungszeit von etwa einer Woche folgenlos, schrieb Studienleiter André La Gerche im
"European Heart Journal".
Allerdings zeigten sich gerade bei den Athleten, die sehr häufig an erschöpfenden Wettkämpfen teilgenommen hatten, bei einer weiteren Untersuchung mit einem Kernspintomografen eine dauerhafte Veränderung des Herzens. Laut den Forschern sei noch unklar, wie diese Veränderung zu beurteilen ist. Aus den Ergebnissen eine Beeinträchtigung der Herzfunktion abzuleiten, sei laut den Forscher noch zu früh. Dazu seien noch weitere Untersuchungen notwendig.