Jonas ist 18 Jahre alt und mehrfacher Sitzenbleiber. An der Paul-Dessau-Gesamtschule in Brandenburg soll er seine letzte Chance erhalten, doch noch seinen Abschluss zu machen. Doch der chaotische Schüler macht schon an seinem ersten Schultag, an dem er zu spät zum Unterricht erscheint, nicht den Eindruck, als würde er es ernst meinen. Statt dessen nervt der merkwürdige Junge mit der Zottelfrisur nicht nur seine Lehrer mit beeindruckendem Nichtwissen, sondern auch seine Mitschüler mit altklugen Sprüchen.
Unterhaltungs-Projekt in "Feuerzangenbowle"-Manier
Was die Schüler aus Brandenburg jedoch nicht wissen: Jonas heißt weder so wie er angibt, noch ist er ein echter Schüler. Denn hinter der Kunstfigur verbirgt sich Comedystar Christian Ulmen. Der 35-jährige Grimme-Preisträger hat sich für sein neustes Unterhaltungs-Projekt in "Feuerzangenbowle"-Manier und dank einiger Stunden Maske täglich in einen 18-Jährigen verwandelt und in den Schulalltag einer ganz normalen deutschen Schule geschlichen. Den Eltern und Lehrern wurde erzählt, dass die Dreharbeiten für eine ernsthafte Dokumentation seien. Herausgekommen ist allerdings ein Spaßformat, bei dem Ulmen nicht seine ahnungslosen Mitschüler der Lächerlichkeit preis gibt, sondern vor allem sich selbst.
Trailer zu "Jonas"
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Nebenbei zeigt der Film, der in einer Zeit von sechs Wochen entstanden ist, den ungeschminkten Schulalltag und das Leben der Schüler mit ihren Sorgen und Ängsten.
Deutschland 2011 - Regie: Robert Wilde - Darsteller: Christian Ulmen, Schüler und Lehrer der Musikbetonten Gesamtschule Paul Dessau, Zeuthen - FSK: ab 6 Jahren, Start: 5. Januar 2012, Verleih: Delphi