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Wissenschaftler der Universität Bielefeld haben erfolgreich nachgewiesen, dass kleine Elekronikbauteile die gleichen Eigenschaften wie menschliche Nervenzellen aufweisen. Die sogenannten Memristoren, mikroskopisch kleine Elektronikteilchen, wurden 2008 entwickelt. Sie gelten in der Elektrotechnik schön länger als neue Hoffnungsträger. Memristoren können sich merken, wie hoch der Strom war, der durch sie geleitet werden kann. Ein Memristor funktioniert damit so ähnlich wie Synapsen, jene Teile im menschlichen Gehirn, über das die Nervenzellen miteinander in Kontakt treten, so die Wissenschaftler.
Damit bestätigen sie die Annahme, dass Memristoren zum Bau künstlicher Gehirne und Nervensysteme genutzt werden können. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Wissenschaftler der Fachzeitschrift "Advanced Materials".
[TK]
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