„PraktikantInnen arbeiten in einer Grauzone - nicht einmal ihre Anzahl in Deutschland ist bekannt.“ So schrieb die Berliner „taz“ am 30. März düster über die sogenannte „Generation P“, die erstmals europaweit für ihre Rechte streikte. Schon seit Wochen sind in Frankreich die Studenten und Praktikanten im Aufstand, und auch in Deutschland versammelten sich Praktikanten in Berlin, um gegen ihre Beschäftigungsbedingungen zu demonstrieren.
Dabei bietet ein erfolgreiches Praktikum viele Vorteile: Ihr könnt erste Erfahrungen mit der Berufswelt machen oder euer erworbenes Fachwissen in einem Unternehmen ausprobieren. Eure Erwartungen könnt ihr mit der Realität abgleichen und so falsche Vorstellungen von der Arbeit im „Traumjob“ begradigen. Egal ob im Verlagswesen oder in der Automobilindustrie: Wer ein herausforderndes Praktikum bei einem seriösen Unternehmen bekommt, verfügt danach meist über gute Kontakte und Fähigkeiten. Denn es gilt: Ein wirklich exzellenter Praktikant hat Chancen trotz Jobflaute!
Natürlich ist die Situation von Praktikanten oft nicht einfach, wie die Autorinnen des "PraktikumsKnigge" herausgefunden haben. Ob Krankenversicherung, Unfallsschutz, Kindergeld oder die Steuer: Ein Praktikum hat viele Konsequenzen in komplizierten Sachgebieten. Der "PraktikumsKnigge" erklärt auf 192 Seiten, wie Schulabgänger, Studenten oder auch Absolventen ein Praktikum zum wirklichen Karrierebaustein machen können. Angefangen beim Kapitel „Vom Sinn und Zweck“ über die richtige Bewerbung, bis hin zu Tipps in Sachen „Traumziel Festanstellung“. Natürlich vermittelt das Buch auch die klassischen „Knigge-Regeln“: Die Kollegen am ersten Tag duzen oder siezen? Aufmucken oder akzeptieren? Kopieren ohne Ende oder das klärende Gespräch?
Folgende Tipps gibt der "PraktikumsKnigge":
· Praktika am besten schon vor dem Studium einschieben: dort entstehen oft Kontakte, die einem nach dem Studienabschluss zu einem Job verhelfen!
· Zielgerichtet bleiben: nur Praktika in der Branche machen, in der man definitiv arbeiten möchte!
· Nicht ausbeuten lassen: keine unbezahlten Praktika machen und nicht länger als sechs Monate arbeiten. Doch gerade in den Medien gilt: Ein Praktikum kann auch ohne Entlohnung viel bringen!
· Verantwortungsvolle Projektarbeit zählt: nur Praktika mit Erkenntnisgewinn machen!
"PraktikumsKnigge - Der Leitfaden zum Berufseinstieg"
192 Seiten, teils Abbildungen
Preis: 9,90 Euro (D)
ISBN 3-9809905-0-8
www.praktikumsknigge.de