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| Macht auch im Freien Spaß – Aqua-Jogging |
| (Foto: DSV) |
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Gesünder geht’s kaum
Viele Sportler nutzen das nasse Element, um ihre Kraft und Ausdauer zu verbessern, denn beim Aqua-Jogging wird nicht nur die Beinmuskulatur beansprucht, sondern die gesamte Muskulatur – auch die des Oberkörpers – gekräftigt. So ist Aqua-Jogging ein tolles Ganzkörpertraining. Besonders nach Verletzungen ist der Sport ideal, da Sehnen, Muskeln und Gelenke im Wasser nicht so stark belastet werden. Doch nicht nur die Gelenke und Muskeln werden gestärkt, sondern auch das Herz, der Kreislauf und das Immunsystem. Das bedeutet, du bist nicht mehr so schnell außer Puste und fängst dir nicht jede Erkältung ein. Klingt doch toll: Kein Wunder, dass immer mehr Aqua-Fans diesen Sport für sich entdecken. Vielleicht ist Aqua-Jogging auch etwas für dich!
Leicht wie eine Feder
Im Wasser hat man das angenehm sanfte Gefühl von Schwerelosigkeit. 90 Prozent des Körpergewichts werden einfach weggezaubert. Die Laufbewegungen sind weich und wirken wie in Zeitlupe. Der Auftrieb des Wassers vermindert die Belastung der Gelenke, Bänder und Wirbelsäule. So ist das Joggen im Wasser besonders schonend. Hinzu kommt, dass man sich im Wasser nicht verletzt. Man kann nicht umknicken oder die Wirbelsäule stauchen. Doch obwohl man sich leicht fühlt und kaum zu schwitzen scheint, ist das Treten im Wasser extrem anstrengend. Schließlich arbeitet man gegen den Wasserwiderstand und muss daher mehr Kraft aufwenden. Das Ergebnis: Man verbraucht jede Menge lästiger Kalorien (circa 400 in nur einer halben Stunde - das entspricht einer ganzen Tafel Schokolade).
Wer macht mit?
Aqua-Training ist der ideale Sport für dich, wenn du ein paar Pfunde verlieren möchtest. Du belastest deine Gelenke kaum, fühlst dich gut im Wasser und hast nicht das Gefühl, dass dich jeder anstarrt. Auch bei Haltungsschäden, Bindegewebs- und Muskelschwäche ist das Wasserjoggen geeignet. Natürlich ebenso für jeden, der Spaß am Plantschen hat und auch bei Regen und Schnee nicht aufs Training verzichten möchte. Auch wenn das Aqua-Joggen kinderleicht zu erlernen ist, solltest du zunächst eine Einweisung in die korrekte Technik bekommen. Inzwischen werden in fast allen Schwimmbädern und vielen Fitnessstudios Kurse angeboten.
Die richtige Technik
Gejoggt wird meist anfangs in hüft- bis brusttiefem Wasser. Schwerer wir es, wenn das Becken tiefer ist. Dann kommen, wie beim Laufen an Land, auch die Arme zum Einsatz. Der Witz bei der Variante für Fortgeschrittene ist, dass die Füße beim Tiefwasser-Jogging nicht den Beckenboden berühren. Das geht so: du schnallst dir eine Styroporweste oder einen speziellen Gürtel um und “läufst” im Wasser. Die Weste garantiert, dass du dich aufrecht hältst und so die richtige Position hast. Wichtig ist, dass sich der Laufstil unter Wasser kaum vom Laufstil auf festem Untergrund unterscheidet. Auch hier gilt: erst einige Minuten lockeres Joggen, dann intensives Aqua-Jogging, locker auslaufen und zum Schluss die Beinmuskulatur dehnen. Am besten trainieren Anfänger drei Mal in der Woche 30 bis 40 Minuten unter Anleitung. Mit der richtigen Musik macht das Training natürlich doppelt soviel Spaß.
[TK]
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