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| „Super Monkey Ball Adventure“ ist für GameCube, PS2 und PSP erhältlich. |
| (Foto: Sega) |
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Sitzen vier Affen um ein Lagerfeuer und braten sich Bananen, als plötzlich ein Fluggleiter vom Himmel stürzt und die Alarmglocken der Stadt zu läuten beginnen... Was ist denn da passiert? Aiai, der kleine Affe und seine Kumpel GonGon, MeeMee und Baby müssen sich sofort auf den Weg machen, um herauszufinden, was los ist. Dabei stellen sie fest, dass eine Truppe böser Wichte durch über ihr schönes Land zieht und den Bewohnern die Fröhlichkeit stibitzt. Das ist gar nicht nett, voll fies und gemein - so ein Benehmen kann man doch nicht auf sich sitzen lassen! Und so muss der Affentrupp die Miesepetrigkeit vertreiben.
Beliebtes Mittel dafür ist, wie schon bei den anderen Spielen der Reihe, die Kugel, mit deren Hilfe man sich durch die Lande rollt. Dabei sammelt man kräftig gelbes Krumm-Obst ein, das auch als hartes Zahlungsmittel für Extras und neue Level fungiert. Und ganz nebenbei erfüllt man noch die Sonderwünsche der restlichen Pelz-Bewohner des Landes. Da ist der Imker, der seine Bienen wieder eingesammelt haben will, der Fotograf, der ein Motiv braucht oder der Oberaffe, der seine Tochter vermisst. Als guter Primat versuchen wir natürlich unseren Mit-Affen zu helfen und lösen die Minirätsel auf dem Weg durch den Level.
Leider liegt genau da das Problem, denn „Super Monkey Ball Adventure“ bietet in der Einzelspielerkampagne kaum so etwas wie eine logische Geschichte, ganz davon abgesehen, dass die Level in keinster Weise stringent sind, also nur chaotisch abgelaufen werden können. Es scheint, als hätte die Programmierer jeglicher Sinn und Verstand verlassen: Man muss laufen, Verzeihung: rollen, sammeln und Affen helfen. Aber sonst? Warum das Ganze? Eine Antwort bleibt das Spiel schuldig.
Da dann auch noch eine furchtbar nervige „Sprache“ der Affen hinzukommt, die an fieses Baby-Geblubbere erinnert, und eine teilweise miese Kameraführung sowie arge Steuerungsprobleme, kann man den Story-Modus getrost in die Tonne treten.
Im Mehrspielermodus und in den Herausforderungen dagegen ist das Spiel echt witzig, da greift man nämlich wieder auf die bekannte Rezeptur aus Jump’n’Run und Action zurück. Viele Hindernisse müssen überwunden, Boni eingesammelt und Level bestanden werden. Einige neue Features, wie das Einfärben von Bodenplatten in „Bounce“ oder das Abschießen von Gegnern in „Cannon“, ergänzen das bekannte Konzept und machen es durchaus spielenswert. Und da man dort auch den Versuch einer Sinngebung unterlassen hat, kann man sich ganz genüsslich auf den viel wesentlicheren Spielspaß konzentrieren - ohne Affengekreische und selbst mit einer besseren Kameraführung.
[Lars]
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