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Redaktionelle Anzeige | Powered by TK published: 12.09.2005
Drogenabhängig?
Lernen "NEIN" zu sagen
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Drogenabhängig? Das sind vielleicht die armen Gestalten, die in der Stadt vor dem Hauptbahnhof herumlungern. Junkies, die ihren täglichen Heroin-Kick brauchen. Lichtjahre entfernt von deiner Welt. Oder vielleicht doch nicht? Drogen sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig.

Da gibt es vielleicht deinen Kumpel, der auf jeder Party einen Joint baut. Oder deinen Onkel, der sich nach Feierabend erst mal ein paar Bierchen hinter die Binde kippt. Oder den Freund deiner Schwester, der ohne seine Ecstasy-Pille nicht tanzengeht. Egal, ob man legale oder illegale Drogen konsumiert - die Folgen sind gleich: Drogen sind schädlich für die Gesundheit, viele führen bei Missbrauch sogar zum Tod. Auch wenn einige Drogen, die einen schnellen Kick oder Rauschversprechen, im ersten Moment sehr verführerisch wirken: Wer sich genau über die Nebenwirkungen informiert, wirdschnell kapieren, dass es viel cooler ist, "Nein!" zu sagen.

Denn oftmals bleibt es nicht bei einem Mal. Und wenn die Drogen erst die Regie in deinem Leben übernehmen, ist eshäufig zu spät , um auszusteigen.

Wir stellen dir legale und illegale Drogen,
ihre Wirkung und Gefahren vor:


Nikotin:

Ist das Zeug, mit dem die Zigaretten gestopft sind. Genauer gesagt, ist Nikotin ein Inhaltsstoff der Tabakpflanze, die nachder Trocknung geraucht, seltener geschnupft oder gekaut wird.
Wie wirkt es?
Bei niedriger Dosierung wirkt Nikotin stimulierend oder entspannend. Bei hohem Tabakverbrauch werden die Nerven gelähmt,die Blutgefäße verengt und dadurch werden die Organe nicht mehr anständig durchblutet.
Risiken:
Wer Raucher und ihre verzweifelten Versuche kennt, sich das Qualmen abzugewöhnen, weiß: Die Gefahr der psychischenund physischen Abhängigkeit ist enorm. Dazu kommen Durchblutungsstörungen, insbesondere der Herzkranzgefäßeund äußeren Gliedmaßen durch Verengung und Verkalkung der Blutgefäße. Erkrankungen der Atemwege gehören ebenso zum Raucheralltag wie ein erhöhtes Krebsrisiko. Und habt ihr schon einmal ein Bild einer vom Teerverfärbten Raucherlunge gesehen? Ein nicht wirklich schöner Anblick.

Alkohol:
Wird durch die Vergärung, bzw. Destillation unterschiedlicher Grundstoffe gewonnen. Die daraus hergestelltenGetränke haben einen unterschiedlich hohen Alkoholanteil.
Wie wirkt er?
Na gut, es gibt kaum jemanden, der nicht schon einmal einen Schwipps gehabt hat. Das gehört wohl zum Erwachsen werden dazu.Alkohol macht heiter, der Betrunkene verliert seine Hemmungen, kann sich nicht mehr konzentrieren und auch dieReaktionsfähigkeit lässt nach. Je nach Stimmungslage macht Alkohol manche Menschen auch aggressiv und gereizt.
Risiken:
Ganz klar, auch hier gibt es eine Gefahr der physischen und psychischen Abhängigkeit. Bei übermäßigemGenuss endet ein Saufgelage auch gerne mal im Krankenhaus, Diagnose: Alkoholvergiftung. Wer regelmäßig Alkoholtrinkt, schädigt seine inneren Organe, die Gehirnfunktion und das Nervensystem. Es können auch Persönlichkeitsveränderungen, Wahnvorstellungen und Deliren auftreten. Leute, die betrunken im Straßenverkehr unterwegs sind, sind zudem stark unfallgefährdet.

Medikamente:
Medikamente sollen uns eigentlich gesund machen. Manche Menschen betreiben allerdings Medikamentenmissbrauch und erreichen damitdas Gegenteil. Die Darreichungsformen sind verschieden: Pulver, Kapseln, Tabletten, Flüssigkeiten, Zäpfchen, die aus synthetischen und/oder natürlichen Stoffen hergestellt werden. Ob frei verkäuflich oder verschreibungspflichtig: Medikamente können die Gemütslage verändern oder abhängig machen. Medikamente lassen sich nach therapeutischem Zweck in unterschiedliche Gruppen einteilen.
Wie wirken sie?
Schlaf- und Beruhigungsmittel
Wirken beruhigend, dämpfend, Angst- und spannungslösend und Schlaf fördernd.
Schmerzmittel
Wirken schmerzlindernd, häufig anregend.
Aufputschmittel und Stimulanzien
Wirken vorübergehend leistungs- und stimmungssteigernd, verstärken die Kontaktfreudigkeit und den Rededrang.
Risiken:
Es besteht die Gefahr der psychischen und zum Teil physischen Abhängigkeit. Bei Überdosierungen sind schwere Organschäden und sogar der Tod möglich.

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