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| Welche Färbung das Kopfhaar aufweist, ist bereits in der Erbmasse festgelegt. |
| (Foto: Public Address) |
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Aber doch nicht mit 18!
Die ersten grauen Strähnen können bei weißhäutigen Menschen schon ab dem 25. Lebensjahr auftauchen, bei dunkelhäutigen etwa zehn Jahre später. Der genaue Zeitpunkt ist genetisch bestimmt und hängt weder vom Geschlecht noch in jedem Fall vom Alter ab. Doch auch jüngere Personen können schon ihre Haarfarbe verlieren. Von frühzeitigem Ergrauen spricht man dann, wenn Hellhäutige bereits unter 20 und dunklere Typen unter 30 Jahren weiße Haare entwickeln.
Bei manchen Menschen liegt diese Erscheinung in der Familie, in solchen Fällen lässt sich der Prozess so gut wie nicht aufhalten. Allerdings gibt es auch Beispiele, bei denen Fehlernährung oder Krankheiten die Ursache sind. So können etwa Vitamin- oder Eisenmangel die Haare "erblassen" lassen. Behandelt man das Problem rechtzeitig, schafft man es eventuell, die Farbpigmente zu erhalten oder zumindest, das Ergrauen zu verlangsamen. Auch Blutarmut, Autoimmunkrankheiten, Schilddrüsenerkrankungen und akute Fiebererkrankungen führen manchmal zur weißen Haarpracht, genau wie bestimmte Medikamente.
Du machst mir graue Haare!
Der Volksmund behauptet, dass einem von Kummer und Stress graue Haare wachsen. Immer wieder werden Gruselmärchen von Menschen erzählt, die nach einem schlimmen Ereignis quasi über Nacht vollständig ergraut sind. Die Wissenschaft konnte das bislang allerdings nicht bestätigen.
Was tun?
Junge Betroffene sollten die Ursache auf jeden Fall medizinisch abklären lassen. Falls eine Erkrankung oder Mangelerscheinung vorliegt, wird der Arzt entsprechende Maßnahmen vorschlagen. Für diejenigen, die dieses Problem quasi geerbt haben, gibt es leider nur zwei Möglichkeiten, die weißen Störenfriede loszuwerden: tönen oder färben.
Während bei Tönungen die Farbstoffe nur oberflächlich ins Haar eindringen und dort anhaften, enthält eine Färbung neben Oxidationsmitteln und blauen Pigmenten auch kleine Farbmoleküle. Diese werden im Haarinnern größer und lassen sich nicht mehr auswaschen. Dadurch bleibt die künstliche Färbung dauerhaft im Haar und muss heraus wachsen. Die meisten Haarfarben, aber auch Tönungen, gelten heute als ziemlich aggressiv und ungesund. Pflanzenhaarfarben auf Hennabasis sind dagegen wesentlich verträglicher, decken aber weniger gut ab.
Wer nur wenige Haare findet und sich extrem an ihnen stört, kann sie sich auch einfach herauszupfen. Glücklicherweise handelt es sich bei der Behauptung, dass für ein herausgezogenes weißes Haar sieben neue wachsen, nur um ein Ammenmärchen.
[TK]
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