Der VDE ist der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und bietet auf seiner Website www.vde.com in Broschüren und auf CDROM Informationen über Berufe der Elektro- und Informationstechnik, die man kostenlos online bestellen kann.
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Wie man „Staatlich geprüfter Techniker“ wird, erfährt man auf der Homepage www.bvt-online.de vom Bundesverband stattlich geprüfter Techniker e.V. Wenn Almeria Kühnel mit ihrer Ausbildung fertig ist, kann sie sich zur `Staatlich geprüften Technikerin` weiterbilden lassen. ”Techniker ist ja kein Ausbildungsberuf im eigentlichen Sinn. Sondern bei dem `Staatlich geprüften Techniker` handelt es sich um eine Aufstiegs-Fortbildung – auch unter dem Begriff Weiterbildung – die auf einer abgeschlossen beruflichen Erstausbildung aufbaut”, erklärt Harald Schulte, Geschäftsführer des Bundesverbandes staatlich geprüfter Techniker e. V.. Almeria Kühnel muss dann neben ihrer abgeschlossenen Berufsausbildung mindestens ein Jahr Berufserfahrung nachweisen können. Erst dann könnte Frau Kühnel eine Technikerschule besuchen und sich in zwei Jahren Vollzeitunterricht zur Technikerin des Fachbereichs Chemie weiterbilden lassen. Oder neben dem Beruf nach vier Jahren Teilzeitunterricht ihren Abschluss machen. Rund 2600 Unterrichtsstunden werden dann auf sie zukommen. Die Aufstiegsfortbildung Techniker gliedert sich in über 90 Fachbereiche. “In allen Bereichen, in denen es einen Ausbildungsberuf gibt, gibt es fast immer auch eine Aufstiegsfortbildung zum `Staatlich geprüften Techniker`”, so Schulte.
Ein „Staatlich geprüfter Techniker“ ist dann auch für betriebswirtschaftliche Fragen zuständig – er ist im mittleren Funktionsbereich tätig, bis hinein in den Arbeitsbereich der Ingenieure. Diese Aufstiegsfortbildung gibt es in Deutschland erst seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Zurzeit gibt es rund eine Millionen ausgebildete Techniker in Deutschland. Aber auch hier ist der Frauenanteil nicht gerade hoch. ”Es gibt etwa 15 Prozent Mädchen, die als Techniker ausgebildet wurden”, sagt Harald Schulte, der sich auch über die eine oder andere Frau in seinem Verband freuen würde: “Innerhalb des Verbandes sind wir eine reine Männergesellschaft und wir suchen Hände ringend nach Frauen. Wir würden gerne Frauen nehmen und wir haben das auch in Ansätzen versucht. Aber nach maximal einem Jahr war für die Frauen etwas anderes wichtiger als der Berufsverband oder der Beruf als solches.“ Auch Schulte vermutet, dass die ´klassische´ Rollenzuteilung der Grund für den niedrigen Frauenanteil ist.
Außerdem verhindern seiner Ansicht nach zahlreiche gesetzliche Auflagen, dass die Unternehmen mehr Frauen einstellen. “Nehmen sie mal schlicht und ergreifend Berufe, in dem auf Baustellen gearbeitet wird: ein Mädchen, das Maurer lernen will. Da muss auf der Baustelle ein zweites Bauklo errichtet werden. Dem Mädchen ist das wahrscheinlich egal. Aber der Gesetzgeber sagt, da muss ein `D` drauf und da dürfen nur Frauen drauf. So schützt man die Mädchen vor der Arbeit", so Harald Schulte.
TIPPS
Der VDE ist der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und bietet auf seiner Website
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