Dass die Klimaerwärmung eine ernsthafte Bedrohung für unsere Umwelt darstellt, dürfte mittlerweile jedem klar geworden sein. Wie drastisch die Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt sein werden, haben Forscher aus fünf Kontinenten nun mit Hilfe von Computersimulationen und Beobachtungen in sechs der artenreichsten Weltregionen ermittelt. Dabei sind die Wissenschaftler zu erschreckenden Ergebnissen gekommen: Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht und könnten bis 2050 verschwunden sein. Dabei spielen auch Ernten für die Naturmedizin eine Rolle. Denn durch den Kahlschlag bei medizinisch wirksamen Pflanzen sind ebenfalls zahlreiche Arten vom Aussterben bedroht. Die größte Gefahr stellt allerdings die Klimaerwärmung dar, durch die den Tier- und Pflanzenarten der Lebensraum genommen wird. Und die, die in ihrem Klima weiterleben können, werden von neu einwandernden Arten bedroht. Nur eine drastische Reduzierung der Treibhausgas-Ausstoßung könnte diese Entwicklung bremsen, so die Wissenschaftler im britischen Fachjournal “Nature”.
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