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Das Projekt "Schoolbattle" holt die HipHop-Kultur in den Klassenraum. In einem neuen Pilotprojekt wird an zwei Schule in Nordrhein Westfalen das Wahlfach HipHop angeboten. Dort soll vor allem der Gewalt an deutschen Schulen entgegenwirkt werden. Die Teilnehmer lernen nicht nur die Grundlagen der HipHop-Kultur, sondern auch den respektvollen Umgang miteinander. Der Initiator Mario 'BickMack' Pavelka hatte selbst keine leichte Kindheit. Aber erste Berührungen mit HipHop leiteten sein Leben doch noch in die richtige Richtung. Nun will er Lehrer für das Projekt anlernen und konnte auch noch bekannte Künstler wie die Brothers Keepers für seine Idee begeistern.
Zusammen erklären sie den Schülern die vier HipHop-Elemente Graffiti, Breakdance, DJing und Rap. Am Ende eines Schuljahres treten die Schüler nicht nur in einer "Schoolbattle" gegeneinander an, es werden sogar Noten vergeben. Außerdem winken den Siegern professionelle Song-Aufnahmen in einem Studio, Video-Drehs, Sachpreise und Graffitiflächen. Zunächst startet das Projekt, das noch auf finanzielle Unterstützung hofft, an zwei Hauptschulen in Bonn. Sollte es erfolgreich verlaufen, wird die "Schoolbattle" im kommenden Jahr auf acht weitere Schulen ausgeweitet.
[PA]
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