Wer auch bei Kälte regelmäßig draußen läuft, sollte unbedingt funktionale Kleidung tragen. Das sagte Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln der "Bild"-Zeitung. Der Experte machte darauf aufmerksam, dass langsame Läufe im Winter auch bei niedrigen Temperaturen kein Problem seien. Allerdings sollten Läufer auf Baumwollkleidung verzichten, denn sie speichere den Schweiß. Dann sei der Körper schnell nass und kühle aus. Wer Gutes für seine Gesundheit tun wolle und sich dabei keine fiese Erkältung einfangen wolle, sollte deshalb lieber so genannte Funktionskleidung tragen, so der Experte. Die werde direkt auf der Haut getragen und transportiere so den Schweiß vom Körper weg.
Auch Scoolz-Expertin Dr. Karin Anderson kennt sich mit dem Thema aus. Sie rät unbedingt zu atmungsaktiver und windgeschützter Kleidung. "Wichtig ist es auch, unbedingt eine Mütze oder zumindest ein Stirnband zu tragen, da man über den Kopf viel Wärme verliert und dort ebenfalls leicht schwitzt. Die Joggingschuhe sollten rutschfeste Cross-Sohlen haben. Damit bei kalten Temperaturen die Bänder nicht etwa überstrapaziert werden, sollte man sich mit einer genügend langen Aufwärmphase (Stretching) auf den Lauf vorbereiten. Vor und nach dem Laufen das ausreichende Trinken (Wasser, Tee, istotonische Sportgetränke) nicht vergessen", so Dr. Anderson.
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