Seit den 60er Jahren erfreut das von Gene Roddenberry erschaffene Star-Trek-Universum weltweit Millionen von Fans. Keine andere SF-Welt hat es geschafft, so viele Menschen in ihren Bann zu ziehen. Und so wundert es, dass eine ganze Galaxie von Planeten, Aliens und Space-Adventures bislang noch keine Umsetzung in ein Online-Spiel gefunden hat. Bislang, denn seit Anfang Februar gibt es "Star Trek Online" (STO), das erste MMORPG im Star Trek-Universum.
| Screenshots aus "Star Trek Online" (23 Bilder) |
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Den Weltraum erforschen
Erfreulich ist, dass man jetzt seinen eigenen Charakter (mit eigenem Schiff) in den Rängen entweder der Föderation oder des klingonischen Imperiums erschaffen kann, um dann durch diverse Missionen die unendlichen Weiten des Weltraums zu erforschen. Obwohl sich die Bezeichnung erforschen zumindest in der Beta-Version bislang als ein wenig sungeeignet erweist, da man hauptsächlich zwischen Raumschiff-Schlachten und Bodenmissionen wechselt, in denen aber auch gekämpft wird. Der Anteil an Diplomatie, Forschung und Weltentdeckung ist eher minimalistisch ausgefallen. Dafür aber sind die Kämpfe umso schöner gestaltet und gerade an Bord des eigenen Schiffes muss man sich als Fan einfach wohl fühlen.
Kleine Fehler sorgen für Frust
Leider jedoch krankt STO, wie fast alle MMO-Spiele, an einer viel zu eng berechneten Entwicklungszeit und so ist die bislang erhältliche Version noch voller ärgerlicher Fehler. Es werden wohl einige Monate vergehen, viel Frust angehäuft und einige GB an Patches runter geladen, bis endlich eine ordentliche und vor allem glatt durchspielbare Version vorliegt. Wen das nicht stört, der kann sich schon jetzt auf ein großes und spannendes Universum stürzen und seinen Rang als "Captain" neben illustren Namen wie Picard, Kirk, Cisco oder Janeway einnehmen.